Leistungsfähige Infrastruktur
Voraussetzung für eine Mobilität der Zukunft
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Zahl der Verkehrstoten 2020 deutlich gesunken

Nach vorläufigen Ergebnissen wurden im Jahr 2020 in Deutschland 2 724 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr getötet. Damit sank die Zahl der im Straßenverkehr bei Umfällen ums Leben gekommenen Menschen um 322 Todesopfer bzw. um 10,6 Prozent und erreichte nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung vor über 60 Jahren. Die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten ging 2020 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zurück – um 14,7 Prozent auf etwa 328.000 Personen. Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2020 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen, 15,8 Prozent weniger als noch 2019. Die Ursache für die positive Entwicklung ist in erster Linie auf die niedrigeren Verkehrsleistungen 2020 im Zuge der Corona-Pandemie zurückzuführen.


Superwahljahr 2021 – Die Straße weiter voranbringen!

Mit Zuversicht und Optimismus stellt sich Pro Mobilität auch im Wahljahr 2021 den Herausforderungen im Mobilitätssektor mit dem Ziel einer sicheren, effizienten und zukunftsfähigen Straßenverkehrsinfrastruktur.

Die Straße hat ihre herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Versorgungssicherheit der Menschen unter den schwierigen Bedingungen des letzten Jahres einmal mehr unter Beweis gestellt. Zur Erfüllung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Bürger und für funktionierende Wertschöpfungs- und Logistikketten ist ein leistungsfähiger Verkehrsträger Straße unverzichtbar.

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin und natürlich auch die Bundestagswahl im September sind auch für den Mobilitätssektor richtungsweisend. Pro Mobilität wird sich im konstruktiven Dialog mit weiteren Akteuren der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik für effiziente, sichere und verlässlich finanzierte Verkehrswege in Deutschland einsetzen. Dabei muss der Auftrag für 2021 lauten: Vorfahrt für Investitionen, um der Bedeutung der Straße als absoluter Hauptverkehrsträger gerecht zu werden. Nur eine verlässliche, nachhaltige Finanzierung ermöglicht es, den enormen Erhaltungs- und Sanierungsstau bei Bundesfernstraßenprojekten aufzulösen und zukunftsfähige Konzepte zu fördern, die Sicherheit und Verfügbarkeit erhöhen. Zudem sollten auch über die Legislaturperiode hinaus Möglichkeiten zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren geprüft und umgesetzt werden. Mit Beginn des Jahres 2021 nahm auch die Autobahn GmbH des Bundes offiziell ihre Arbeit auf und es ist im Sinne aller Nutzer, eine der größten infrastrukturpolitischen Reformen in der Geschichte der Bundesrepublik zum Erfolg zu führen. Darüber hinaus gilt es, die Digitalisierung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur voranzutreiben. Es muss schon jetzt damit begonnen werden, alle Ampeln und Verkehrszeichen vernetzungsfähig zu machen, alle Parkplätze mit Sensorik auszustatten und die Telematik auf den Bundesautobahnen zum Standard zu erheben.


Statement

Investitionen in Lkw-Stellplätze ein gutes Signal

„Stetig steigende Verkehrsleistungen im Straßengüterverkehr erfordern auch eine gut ausgebaute Infrastruktur entlang der Bundesfernstraßen. In den vergangenen 12 Jahren hat der Bund 1,2 Milliarden Euro investiert, um 18.000 zusätzliche Stellplätze für Lkw an Rastanlagen der Bundesautobahnen zu bauen. Pro Mobilität begrüßt neben dieser Investitionsoffensive auch die Erarbeitung eines "5-Punkte-Plan zur Verbesserung der Lkw-Parksituation" durch das BMVI. So sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung beispielsweise durch telematische Parkverfahren besser als bisher genutzt werden und die Bedingungen für die vielen systemrelevanten Berufskraftfahrer verbessert werden. Pro Mobilität begrüßt die Strategie des Verkehrsministeriums und fordert auch für die Zukunft eine verlässlich finanzierte und gut ausgebaute Straßenverkehrsinfrastruktur für Deutschland."

Christian Funke - Geschäftsführer

Aktuelles

Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu beschleunigen, hat die Bundesregierung am 18. November 2019 den Masterplan Ladeinfrastruktur beschlossen. Die Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfragen der Fraktion der FDP und der Fraktion Bündnis90/Die Grünen geben einen Überblick über den derzeitigen Stand des Ausbaus der Ladeinfrastruktur.

Zum 01.01.2021 wurde die Goduni International GmbH in den Kreis der Mitglieder von Pro Mobilität aufgenommen. Der Präsident des Verbandes, Eduard Oswald, dazu: „Mit nun mehr 40 Unternehmen und Verbänden setzt sich Pro Mobilität für leistungsfähige und sichere Verkehrswege ein. Goduni stärkt die Expertise des Verbandes in den elementaren,  zukunftsgerichteten Digitalisierungsthemen und ist deshalb...

Mit dem Verkehrsetat 2021 sollen die Investitionen in die Bundesverkehrswege weiter leicht steigen. Für die Bundesfernstraßen sind im Gesetzentwurf der Bundesregierung Investitionen von knapp 8,65 Milliarden Euro vorgesehen. Ab 2021 wird das Investitionsniveau allerdings deutlich fallen. So sind für 2022 nur 8,3 und für die beiden Folgejahre rund 8,4 Mrd. Euro eingeplant.  Unter Berücksichtigung...


Unsere Positionen - Wegweiser 2021

Wohlstand entsteht dort, wo Infrastruktur funktioniert und mit den sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft Schritt hält. Dafür müssen in den kommenden Jahren wichtige infrastrukturpolitische Weichen gestellt werden. Denn eine moderne Infrastruktur ist die Basis für ein intelligent verknüpftes Miteinander; zu einem attraktiven, nachhaltigen Mobilitätsangebot für Menschen und Unternehmen.

Der "Wegweiser 2021" beschäftigt sich auf zehn thematischen Doppelseiten mit aktuellen Fragen der Verkehrsinfrastrukturpolitik und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die zweite Hälfte der 19. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages.


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