Zum Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2026 macht Pro Mobilität deutlich: Sichere Mobilität braucht mehr als Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Vor allem Zustand und Ausstattung der Infrastruktur entscheiden darüber, wie sicher Menschen unterwegs sind. Straßen verbinden Menschen, Regionen und Wirtschaftsräume. Sie sichern Mobilität im Alltag, Versorgung und Erreichbarkeit. Deshalb muss die Straßeninfrastruktur so geplant, erhalten und modernisiert werden, dass sie einen sicheren Verkehrsablauf unterstützt. Eine leistungsfähige Straße muss immer auch eine sichere Straße sein.
Das Ziel bleibt die Vision Zero, also die Vermeidung tödlicher und schwerer Verkehrsunfälle. Dafür braucht es intakte Fahrbahnen, gut sichtbare Markierungen, verständliche Beschilderung, sichere Verkehrsführung und eine moderne Straßenausstattung. Besonders an Unfallschwerpunkten und auf Landstraßen können gezielte bauliche Maßnahmen, zusätzliche Überholmöglichkeiten und klare Verkehrsführungen mehr Sicherheit schaffen. Auch der Schwerverkehr gehört in den Blick. Fehlende Lkw-Stellplätze führen immer wieder zu riskanten Parksituationen auf Seitenstreifen, an Ein- und Ausfahrten oder in ungeeigneten Bereichen. Der bedarfsgerechte Ausbau von Rast- und Stellplatzkapazitäten ist daher auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. Weitere Potenziale liegen in der Digitalisierung. Intelligente Verkehrssteuerung, vernetzte Fahrzeuge und moderne Assistenzsysteme können helfen, Gefahren früher zu erkennen und Verkehrsabläufe sicherer zu gestalten.
Pro Mobilität beteiligt sich aktiv an Initiativen und Kampagnen, die technische Sicherheit, Aufklärung und Rücksichtnahme stärken. Der Verband ist offizieller Unterstützer der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr, fördert die Verkehrserziehungsbroschüre „Käpt’n Blaubär: Die fantastische Verkehrsfibel“ und ist Partner der Kampagne #mehrAchtung.

