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Pressemitteilung 01/2026: Dr. Hans-Peter Friedrich neuer Präsident von Pro Mobilität

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Anlässlich der 24. Ordentlichen Mitgliederversammlung von Pro Mobilität erfolgte die turnusgemäße Neuwahl des Präsidiums sowie des Präsidenten des Verbandes.

Dabei wurde der ehemalige Bundestagsvizepräsident und Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich durch die Mitglieder zum Präsidenten von Pro Mobilität gewählt. Er folgt auf Eduard Oswald, der den Verband über viele Jahre hinweg als Präsident geprägt hat. Die Mitglieder danken Eduard Oswald ausdrücklich für sein langjähriges Engagement und seinen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung und Profilierung von Pro Mobilität. Unter seiner Führung hat sich der Verband als feste Größe im verkehrs- und infrastrukturpolitischen Dialog etabliert.

Die bisherigen Vizepräsidenten Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Jürgen Faupel, Prof. Alexander Hofmann, Guido Kutschera, Peter Markus Löw und Andreas Rade wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu in das Präsidium wurde Karsten Schulze, Technikpräsident des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e. V., gewählt. Er folgt auf Gerhard Hillebrand, der das Präsidium auf eigenen Wunsch verlassen hat. Pro Mobilität dankt auch Gerhard Hillebrand für sein langjähriges Engagement im Präsidium und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

In seiner Antrittsrede betonte der neugewählte Präsident die Bedeutung des Verkehrsträgers Straße für den Wirtschafts- und Investitionsstandort Deutschland und für die künftige wirtschaftliche Entwicklung. Eine funktionierende Infrastruktur sei Voraussetzung für die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Erhalt des Wohlstandes. Der absolute Hauptverkehrsträger Deutschlands, die Straße, brauche eine langfristige und verlässliche Finanzierungsgrundlage, um den Investitionsstau Schritt für Schritt aufzulösen. Die Einnahmen aus dem Straßenverkehr durch die LKW-Maut müssten zu 100 Prozent in Ausbau und den Erhalt des Straßennetzes fließen, um einen andernfalls absehbaren Kollaps und eine nachhaltige Schädigung des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu vermeiden. Die geballte Kompetenz der Mitgliederschaft stehe, so Friedrich, allen Interessierten, den Ministerien, Parlamenten und Medien zur Verfügung.

Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V. setzt sich für Mobilität und leistungsfähige, sichere Verkehrsnetze ein. Die Qualität, Finanzierung und Organisation der Straßen sind dabei Schwerpunkte. Der Kreis der Mitglieder zählt 45 Unternehmen und Verbände. Vertreten sind Automobilclubs, die Automobil- und Bauwirtschaft, die Güterkraftverkehrs und Logistikbranche, Infrastrukturbetreiber, verkehrsinfrastrukturelle Dienstleister sowie die heimische Rohstoffindustrie.

Weitere Informationen:
Leon Gärtner
Referent Verkehrs- und Infrastrukturpolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit