Pro Mobilität - Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V. Das Bündnis für nachhaltige und sichere Mobilität.

Pro Mobilität begrüßt BMVI-Kampagne "Finger weg vom Handy"

 Berlin, 22. Juni 2018

Das Bundesverkehrsministerium startete am gestrigen Donnerstag, den 21. Juni 2018, in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrsicherheitsrat (DVR) eine neue Informationskampagne, um auf die Gefahr der Handynutzung am Steuer aufmerksam zu machen.

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Vorstellung neue Autobahnplakate der Kampagne "Finger vom Handy"
Quelle: BMVI

Auf dem Hindernisparcour des ADAC Fahrsicherheitszentrums Berlin-Brandenburg stellten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB und DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer neue Autobahnplakate vor, die ab diesem Sommer auf über 700 Plakatflächen entlang deutscher Autobahnen und Rastplätze zu sehen sein werden. Mit der Plakatkampagne unter dem drastischen Slogan „Tipp, tipp, tot“ sollen die Verkehrsteilnehmern nachhaltig sensibilisiert werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen allein im April 2018 257 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Deutschlands Straßen ums Leben. Ein Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Eduard Oswald, Präsident von Pro Mobilität: „Verkehrssicherheit kann sich nicht allein an Unfallopfern messen. Sie muss breiter wirken und deshalb beim Verhalten, den Fahrzeugen und der Infrastruktur ansetzen. Die gemeinsame Kampagne des BMVI und DVR leistet dazu einen wichtigen Beitrag“.

Rückblick auf die Veranstaltung "Die Zukunft der Straße" am 06. Juni 2018

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Der Einladung von Pro Mobilität e.V. und deren Präsidenten Eduard Oswald zur öffentlichen Veranstaltung „Die Zukunft der Straße“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg folgten am 06. Juni 2018 mehr als 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden. Neben dem Präsidenten des Verkehrsinfrastrukturverbandes und dessen Geschäftsführer Christian Funke, konnten mit dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB, dem Minister für Verkehr Baden-Württembergs Winfried Hermann MdL und Prof. Dr. Markus Oeser, Direktor des Instituts für Straßenwesen der RWTH Universität Aachen, hochkarätige Gastredner für die Veranstaltung gewonnen werden. 

Lesen Sie hier einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung

Bundeskabinett beschließt Entwurf des Bundeshaushalts 2018/2019 und die Finanzplanung bis 2022

Das Bundeskabinett hat am 25. April den Etatentwurf 2018 und die Finanzplanung bis 2022 beschlossen. Für die Fernstraßen soll es im kommenden Jahr Investitionen in Höhe von 7,668 Mrd. Euro geben, in den Folgejahren sollen es jeweils mehr als 8 Mrd. Euro sein. Damit wird die Haushaltsplanung aus dem letzten Jahr um rund 1.Mrd Euro p.a. übertroffen.

Etatenturf 2018 und Finanplanung bis 2022

Zudem sehen der Haushaltsentwurf 2018 und die Finanzplanung bis 2022 für die Verkehrswege eine sehr gute und stetige Investitionslinie (über 15 Mrd. Euro bis 2022) vor.

Vekehrsinfrastrukturpolitik bis 2021

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Mobilität von morgen ist vernetzte Mobilität.

Der Mobilitätswandel hat begonnen. Dies stellt die Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Unser Ziel ist es, an einer weiteren Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

In der Broschüre "Wegweiser 2017 - 2021" haben wir die Herausforderungen für die Verkehrspolitik der kommenden Logislaturperiode beschrieben. Wichtige infrastrukturpolitische Weichen müssen gestellt werden.

Es gilt, Mobilität in der Stadt und dem ländlichen Raum zu sichern und Infrastruktur für alternative Antriebs- und Mobilitätskonzepte zu schaffen.  Mit der Digitalisierung und der Vernetzung der Systeme wird die Infrastruktur künftig weitere Aufgaben übernehmen. Der Nachholbedarf bleibt groß. Planungen müssen deshalb vereinfacht und beschleunigt werden, die Finanzierung ist nachhaltig zu sichern. 

Pro Mobilität 2018

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Investitionslinie für Bundesfernstraßen steigt an

Mit einer Steigerung der Investitionen von gut 10 Milliarden auf mehr als 12 Milliarden im Jahr 2022 werden in der Finanzplanung des Bundes die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag im Bereich der Bundesfernstraßen eingelöst. „Dieses ist angesichts der großen Aufgaben für die Bundesfernstraßen auch dringend nötig und der stetige Zuwachs wird Vertrauen in Wirtschaft und Planungsbehörden schaffen, um in Maschinen und Menschen zu investieren“, sagte der Präsident von ProMobilität Eduard Oswald. Jetzt gelte es in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik und Wirtschaft die Planungsverfahren so zu gestalten, dass das Geld auch in baureife Projekte schnellstmöglich umgesetzt wird.