Pro Mobilität - Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V. Das Bündnis für nachhaltige und sichere Mobilität.

Zahlreiche Autobahnbaustellen zur Urlaubszeit – ein notwendige Maßnahme

Berlin, 11. Juli 2018

Element 42@4xMit Beginn der Sommerferien in zahlreichen deutschen Bundesländern ist auf den Autobahnen aufgrund einer Vielzahl an Baustellen mit einem erhöhten Stauaufkommen zu rechnen. Was für viele Reisende zum Problem wird und eine stressige An- und Abreise verspricht, muss jedoch vor dem Hintergrund der erforderlichen Sanierung der Straßeninfrastruktur auf den Bundesfernstraßen auch als notwendiger Übergang zu besseren Straßen angesehen werden.

Laut Bundesverkehrsministerium liegt die Anzahl der Autobahnbaustellen zur Sommerzeit 2018 bei 586 und damit noch einmal etwas höher als im vergangenen Jahr (571). Autofahrer werden also auch in diesem Jahr mit beträchtlichen Behinderungen bei ihren Reisen in oder aus dem Urlaub rechnen müssen. Diese Situation verlangt den Verkehrsteilnehmern viel Geduld und Verständnis ab, welches durch die jährlich wiederkehrende Stausituation zur Ferienzeit oft nicht mehr gegeben ist.

Nach vielen Jahren verspricht es besser zu werden auf unseren Straßen: Mit 8,6 Milliarden Euro investiert der Bund in diesem Jahr eine Rekordinvestitionssumme in den Erhalt und Ausbau des Autobahnnetzes. Und das ist auch zwingend nötig um den Investitionsstau der vergangenen Jahre abzubauen und eine zukunftsfähige Straßeninfrastruktur langfristig zu gewährleisten. Nur durch den Abfluss der Investitionsmittel und der raschen Durchführung von Bauarbeiten am bundesdeutschen Fernstraßennetz lässt sich die zukünftige Staubelastung langfristig abmildern.

Pro Mobilität bittet die staugeplagten deutschen Autofahrer daher um Verständnis und wünscht allen Urlaubsreisenden eine gute und sichere Fahrt.

Pro Mobilität offizieller Unterstützer der "Aktion Abbiegeassistent" des Bundesverkehrsministeriums

Berlin, 11. Juli 2018

Pro Mobilität unterstützt die „Aktion Abbiegeassistent“ vollumfänglich und setzt sich im Dialog mit dem BMVI, Behörden, Verkehrsverbänden und Unternehmen für die schnellstmögliche Einführung geeigneter Assistenzsysteme ein. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen, insbesondere für Fußgänger und Fahrradfahrer, wurde die Aktion durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ins Leben gerufen.

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Christian Funke, Geschäftsführer von Pro Mobilität und Teilnehmer des gestrigen Runden Tisches zum Thema begrüßt die Selbstverpflichtung des BMVI und der nachgeordneten Behörden sowie zahlreicher Logistikunternehmen zur freiwilligen Ausrüstung ihrer Nutzfahrzeuge vor der Verabschiedung einer verpflichtenden EU-weiten Regelung 2022.

„Wenn Technik jedoch tödliche Unfälle verhindern kann, müssen wir diese auch im Verkehr baldmöglichst flächendeckend einsetzen“, so Funke.

Bundeshaushalt 2018 verabschiedet

Berlin, 06. Juli 2018

Der Bundeshaushalt 2018  wurde nach der gestrigen Beschlussfassung des Bundestages am heutigen Tage auch durch den Bundesrat gebilligt. Das Haushaltsgesetz kann damit nach der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten rückwirkend zum 01. Januar 2018 in Kraft treten.

Pro Mobilität begrüßt die Verabschiedung des Verkehrsetats 2018, insbesondere vor dem Hintergrund weiterhin steigender Investitionen und der geplanten Rückführung der Einnahmen durch die Lkw-Maut in die Straßeninfrastruktur.

In der abschließende Ausprache zum Einzelplan 12 des Haushaltsgesetzes am vergangenen Dienstag zeigte sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB h zufrieden mit dem weiter steigenden Investitionsvolumen, welches nun schnell und verkehrsträgerübergreifend abfließen müsse. Der Investitionshochlauf sei die Voraussetzung für den Erhalt und die Modernisierung des deutschen Verkehrssystems und müsse auch in den kommenden Haushalten beibehalten werden. Scheuer sprach sich zum wiederholten Male gegen Fahrverbote aus. Er wolle den Verkehrsteilnehmern die Wahlfreiheit über ihre individuelle Mobilität überlassen und sie nicht einschränken. Zur Stärkung der digitalen Infrastruktur verwies der Verkehrsminister auf die am heutigen Tag veröffentlichte Überarbeitung der Förderrichtlinie Breitbandausbau, mit der das Verfahren der Antragsstellung schneller und effizienter werden soll. Des Weiteren soll noch vor der Sommerpause ein Mobilfunkgipfel stattfinden, um im Dialog mit den Mobilfunkanbietern Möglichkeiten zu besprechen, Funklöcher zu schließen und damit die Wirtschaft, insbesondere im ländlichen Raum, zu stärken.

Insgesamt stehen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 27,65 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, bei einem geplanten Investitionsvolumen von 16,78 Milliarden Euro. In dem mit Abstand größte Investitionshaushalt des Bundes sind knapp 7,7 Milliarden Euro für die Bundesverkehrswege eingeplant. Die Gesamtausgaben für die Bundesfernstraßen steigen um etwa 600 Millionen Euro im Vergleich zu 2017 auf 9,27 Milliarden Euro. Die Einnahmen summieren sich auf 6 Milliarden Euro – davon 5,12 Milliarden Euro aus der Lkw-Maut.

Rückblick auf die Veranstaltung "Die Zukunft der Straße" am 06. Juni 2018

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Der Einladung von Pro Mobilität e.V. und deren Präsidenten Eduard Oswald zur öffentlichen Veranstaltung „Die Zukunft der Straße“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg folgten am 06. Juni 2018 mehr als 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden. Neben dem Präsidenten des Verkehrsinfrastrukturverbandes und dessen Geschäftsführer Christian Funke, konnten mit dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB, dem Minister für Verkehr Baden-Württembergs Winfried Hermann MdL und Prof. Dr. Markus Oeser, Direktor des Instituts für Straßenwesen der RWTH Universität Aachen, hochkarätige Gastredner für die Veranstaltung gewonnen werden. 

Lesen Sie hier einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung

Pro Mobilität 2018

Oswald 2018

Investitionslinie für Bundesfernstraßen steigt an

Mit einer Steigerung der Investitionen von gut 10 Milliarden auf mehr als 12 Milliarden im Jahr 2022 werden in der Finanzplanung des Bundes die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag im Bereich der Bundesfernstraßen eingelöst. „Dieses ist angesichts der großen Aufgaben für die Bundesfernstraßen auch dringend nötig und der stetige Zuwachs wird Vertrauen in Wirtschaft und Planungsbehörden schaffen, um in Maschinen und Menschen zu investieren“, sagte der Präsident von ProMobilität Eduard Oswald. Jetzt gelte es in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik und Wirtschaft die Planungsverfahren so zu gestalten, dass das Geld auch in baureife Projekte schnellstmöglich umgesetzt wird.