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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Verkehrsentwicklung

Pkw-Fahrleistungen 2011 auf Rekordniveau

43 Millionen Pkw legen fast 609 Milliarden Kilometer zurück Veröffentlicht am 28. November 2012

Die Jahresfahrleistung aller 43 Millionen Pkw in Deutschland erreichte 2011 mit fast 609 Milliarden Kilometern ein Rekordniveau. Für diese Strecke investierten die Fahrer mehr als 65 Milliarden Euro in Benzin und Dieselkraftstoff. Durch Fortschritte in der Motorentechnik stagniert der Kraftstoffverbrauch trotz steigender Fahrleistungen seit Jahren. Wie die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, steigen die individuellen Fahrleistungen, wenn ältere durch neuere, sparsamere Autos ersetzt werden. Von den fast 43 Millionen Pkw sind 38,6 Millionen im Besitz der privaten Haushalte, die zudem auf 2,5 Millionen Dienstwagen zugreifen können.

PKW Fahrleistungen steigen 2011 auf Rekordniveau, Jüngere nutzen vermehrt ÖPNV und Fahrrad.

Durch steigende Erwerbsbeteiligung besitzen immer mehr Frauen ein eigenes Auto. Heute sind das 400 von 1 000 Frauen, vor zehn Jahren waren es nur 280. Im Vergleich dazu haben Männer mit 715 Pkw-Besitzern zwar noch einen deutlichen Vorsprung, doch der schrumpft stetig. 1994 waren 8,8 Millionen Pkw auf Frauen zugelassen, heute sind es bereits 14,4 Millionen.

Ein gegenläufiger Trend ist bei jüngeren Menschen zu beobachten. Verkehrsmittel werden zunehmend flexibel genutzt. Bei den 18-29-Jährigen wählt inzwischen jeder Zehnte nach Bedarf zwischen Auto, Fahrrad und ÖPNV, was einer Verdoppelung innerhalb der letzten zehn Jahre entspricht. Auch die durchschnittliche Fahrleistung der Jüngeren sank in diesem Zeitraum von 28 Kilometern pro Tag auf nur noch 17 Kilometer.

Für die Studie werten die Wissenschaftler des DIW Berlin und des Instituts für Verkehrswesen (Karlsruher Institut für Technologie) neben den amtlichen Statistiken auch das Deutsche Mobilitätspanel aus, das jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erhoben wird.

Details zur Studie: 
>http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.411735.de/12-47.pdf