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Projekte und Studien

Überwiegend positive regionale Effekte durch Straßenbau-Investitionen

Kurzstudie widerlegt Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen Veröffentlicht am 08. Mai 2008

Die TU Berlin und die IGES Institut GmbH haben 2008 im Auftrag von Pro Mobilität „Regionale Effekte durch Straßenbau-Investitionen“ untersucht. Sie kommen dabei zu dem Schluss, dass es auf nationaler Ebene mehrere aktuelle Studien gibt, die überwiegend positive, quantitativ aber begrenzte Wirkungen von Verkehrsinfrastrukturinvestitionen aufzeigen. Zur räumlichen Verteilung der positiven Effekte und zu deren Ausmaß liegen dabei keine eindeutigen Erkenntnisse vor, in Einzelfällen werden aber bedeutende Größenordnung erreicht. Die Gutachter stellen insgesamt fest, dass regionale Effekte bei der Bewertung von Verkehrsinfrastrukturinvestitionen nicht vernachlässigt werden können. Außerdem sei bei der politischen Bewertung zu berücksichtigen, dass die indirekten, regionalen Effekte von Verkehrsinfrastrukturinvestitionen nur einen Teil der insgesamt entstehenden Wirkungen darstellen.