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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Raus aus dem Stau zurück

Handlungsbedarf der Verkehrsinfrastrukturpolitik

Sanierungsstau - Verfall stoppen!

AutobahnbaustelleSchlaglochpisten und marode Brücken - das Straßennetz ist in keinem guten Zustand. Kommunen, Kreise und Länder müssten jährlich mindestens 10 Mrd. Euro in die Erhaltung investieren. Tatsächlich ist es kaum mehr als die Hälfte. Bei den Fernstraßen bleiben die Erhaltungsinvestitionen ebenfalls weit hinter dem Bedarf zurück. Doch diese Verkehrswege sind eine wichtige Schlagader unserer mobilen Gesellschaft, sie tragen rund 50 Prozent der gesamten Fahrleistungen. Wenn sich nichts ändert, wird der nächsten Generation eine marode Infrastruktur hinterlassen.

Verkehrsstau - Engpässe beseitigen!

Die Verkehrsentwicklung auf der Straße hat alle Prognosen überholt. Beim Neu- und Ausbau liegt der Bund dagegen weit hinter seinen Plänen zurück. Engpässe im Netz müssten zügig beseitigt und zusätzliche Investitionen in LKW-Stellplätze und Tunnelsicherheit finanziert werden. Innovation im Bereich Telematik kann helfen, das Straßennetz effizienter zu nutzen.

70 Jahre Projektstau - Prioritäten setzen!

Wenn künftig nicht mehr Geld zur Verfügung steht, wird es noch mindestens 70 Jahre dauern, bis die Fernstraßenprojekte des Bundesverkehrswegeplans 2003 vollständig finanziert sein werden. Das zeigt der Abgleich des Finanzbedarfs der Bundesländer für die Neu- und Ausbauvorhaben ab 2013 mit der Finanzplanung des Bundes. Insgesamt verfügen noch Projekte in Höhe von 51,7 Milliarden Euro aus dem Bundesverkehrswegeplan 2003 über Planungsrecht. Für deren Realisierung stehen von 2013 bis 2016 pro Jahr im Durchschnitt 741 Millionen Euro zur Verfügung und das mit sinkender Tendenz. Mehr dazu <hier>

Reformstau - Finanzierung sichern!

Die Finanzierung des Fernstraßenbedarfs von mindestens 7 Mrd. Euro, kommunale Investitionen, Potenziale von ÖPP und eine Stärkung der Verkehrsinfrastrukturgesellschaft (VIFG) - diese und andere Themen stehen auf der Agenda. Es ist Zeit, sie anzupacken.

Mehr dazu im "Wegweiser für die Verkehrsinfrastrukturpolitik bis 2017"