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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Studentenwettbewerb "Zukunft Straße 2030+" zurück

Studentenwettbewerb Zukunft Straße 2030+

Die Wettbewerbsjury

Professor Stefan Strick,
Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen,
und Vorsitzender der Wettbewerbsjury.

"Pro Mobilität hat sich bei der Bewertung der Wettbewerbsbeiträge auf externen Rat gestützt. Für die Jury kann ich als Vorsitzender sagen: Wir haben den Wettbewerb „Zukunft Straße 2030+“ sehr gern unterstützt. Für mich, der ich an der Schnittstelle von Politik, Praxis und Wissenschaft arbeite, ist ein solcher Wettbewerb auch ein Anlass zur Prüfung, ob wir manchen Themen oder Ideen in unserer Arbeit in Zukunft mehr Aufmerksamkeit widmen sollten.

Die Wettbewerbsjury "Zukunft Straße 2030+"

Die Diskussion in der Jury war lebhaft. Dies ergab sich zwangsläufig, denn es kamen unterschiedliche berufliche Hintergründe und wissenschaftliche Qualifikationen – vom Ingenieur bis zum Historiker – zusammen. Unserer Jury gehörten an (v.l.):

•    Andreas Kraus, Leiter der Konzernrepräsentanz Berlin von DEKRA,

•    Andreas Kessler, Motorjournalist und Fernsehmoderator (manchem auch als Autopapst bekannt),

•    Dr. Frank Woesthoff Geschäftsführer Euromobil Autovermietung  GmbH

•    Martin Randelhoff, Student der Verkehrswissenschaften an der TU Dresden und Herausgeber des Blogs "Zukunft Mobilität",

•    Dr.-Ing. Heinrich Best, Mitglied des Vorstands des Verbands Beratender Ingenieure e.V.,

•    und ich.

Insgesamt hat Pro Mobilität 32 Beiträge erhalten. Das Themenspektrum war breit: Die energetische Nutzung von Straßen, digitale Vernetzung, Straßenplanung, Elektro-Mobilität und Verkehrssicherheit waren mehrfach vertreten. Auch Klimaschutz, demografischer Wandel oder die Nutzung von Wasser und Luft für die Fortbewegung kamen vor.

Insgesamt dominierten Vorschläge für den städtischen Raum. Das entspricht auch der derzeitigen öffentlichen Wahrnehmung von Mobilitätsthemen. Vermisst haben wir mehr Ansätze zum Güterverkehr, gänzlich fehlte die Betrachtung des ländlichen Raums.

Zugelassen waren im Wettbewerb neben der schriftlichen Ausarbeitung auch kreative Ausarbeitungen. Sie werden daher nachher auch Kurzfilme sehen.

Nach einer Vorauswahl haben wir uns in der Jurysitzung 16 Ausarbeitungen näher angesehen. Bei der Bewertung wurden gemäß der Ausschreibung vier Kriterien herangezogen:

•    Innovation,

•    Umsetzbarkeit einer Idee oder eines Konzepts,

•    der Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität und

•    die Qualität der Darstellung.

Nach einer sehr angeregten Diskussion und Abwägung hat die Jury einstimmig drei Preisträger und einen Sonderpreis empfohlen, die hier heute ausgezeichnet werden. Eines haben wir dabei bedauert: Das Thema demografischer Wandel verfehlte das Podest knapp. Letztendlich haben wir aber drei andere Beiträge besser eingestuft."