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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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10 Jahre Pro Mobilität - Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V. zurück

10 Jahre Pro Mobilität

Verbandsjubiläum in Berlin

Dr. Peter Fischer, Präsident Pro Mobilität

Dr. Peter Fischer
Präsident von Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.

Begrüßung zum 10-jährigen Verbandsjubiläum am 18. Oktober 2012 im Atrium der Deutschen Bank in Berlin.

"Unser Jubiläum haben wir bewusst zum Anlass genommen, den Blick nach vorn zu richten und dazu Impulse von außen aufzunehmen. Gerade im Infrastrukturbereich, in dem viele Projekte und Maßnahmen ihren Nutzen langfristig entfalten, müssen wir dazu in Jahrzehnten denken. Genau deshalb haben wir junge Menschen um ihre Ideen gebeten. Denn sie werden 2030 und noch lange darüber hinaus unser Verkehrssystem nutzen und gestalten. Dies haben wir auch im Titel des Wettbewerbs „Zukunft Straße 2030+“ zum Ausdruck gebracht.

Das Straßennetz kann nicht isoliert betrachtet werden. Es entfaltet seinen Nutzen über den Verkehr, den es abwickelt, und über die Vernetzung mit anderen Infrastrukturen. Deshalb ist der Wettbewerb sehr offen formuliert. Wir haben um Beiträge zur Straßeninfrastruktur selbst, zu seiner Nutzung und der Vernetzung im Verkehrssystem gebeten.

Was erwarten wir uns von „Zukunft Straße 2030+“?

•    Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, Infrastruktur und hier insbesondere die Straßen als ein sich entwickelndes System zu verstehen. Wir möchten den Blick von Politik und Öffentlichkeit für den Wandel der Anforderungen an die Infrastruktur und für Optionen zu deren Modernisierung schärfen. Denn die Erwartungen an Informationen, an Lärmschutz, an Umweltschutz und Effizienz nehmen immer mehr zu. Die Qualität der Infrastruktur muss und wird sich daher weiterentwickeln.

•    Wir möchten mit unserem Wettbewerb auch die Motivation junger Menschen stärken, sich mit dieser Weiterentwicklung des Verkehrssystems und seiner Infrastruktur zu befassen. Zum einen gibt es eine immer engere Verbindung zu anderen wissenschaftlichen Themenfeldern, denken Sie nur an die Elektromobilität. Zum anderen sehen wir auch mit Sorge, dass in der deutschen Hochschullandschaft verkehrswissenschaftliche Lehrstühle immer seltener werden. Das Verkehrssystem braucht die Anregungen der Wissenschaft und das Interesse der Studierenden und Forschenden.

•    Nicht zuletzt erhoffen wir uns auch Anregungen für unsere eigene Aufgabenstellung als Verband. Bau und Erhaltung von Verkehrswegen und die Verkehrssicherheit werden Schwerpunkte von Pro Mobilität bleiben. Doch in einem Verkehrssystem, in dem Nutzer immer flexibler zwischen Verkehrssystemen wählen können, in dem die Grenzen zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr immer unschärfer werden und in dem die Energieversorgung sich wandelt, entstehen auch für uns neue Themen.

Von Januar bis Juni hatten Studierende in Deutschland die Möglichkeit, sich am Wettbewerb „Zukunft Straße 2030+“ zu beteiligen. Wir haben in unserer Kommunikation sehr unterschiedliche Fachbereiche angesprochen. Bewusst haben wir auf Eigeninitiative der Studierenden gesetzt, was aber nicht ausschließt, dass Einreichungen Ergebnisse jüngerer Projekte an Hochschulen waren.

Wir freuen uns, Ihnen heute die Preisträger vorzustellen."