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Für moderne Verkehrswege

Als Bündnis für nachhaltige Mobilität setzt sich Pro Mobilität im Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehrsexperten für eine moderne Verkehrsinfrastruktur ein.
Entscheidend dafür ist die Qualität der Straßeninfrastruktur, denn Straßen sind das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Straßen vernetzen die Verkehrssysteme Bahn, Schiff und Flugzeug - sie ermöglichen damit individuelle Mobilität und halten die Wirtschaft in Schwung.
Machen wir unsere Straßen fit für die Zukunft - sicherer, leistungsfähiger und umweltfreundlicher! Werden Sie Mitglied in unserem starken Netzwerk. Unser Bericht zur Verkehrspolitik 2014 bis 2016 steht für Sie zum Download bereit. 
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European Union Road Federation

Mit der Mitgliedschaft in der European Union Road Federation (ERF) unterstützt Pro Mobilität das Bestreben Europas, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit seiner Straßen zu verbessern. Weiterlesen

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Verkehrsentwicklung übertrifft Prognosen

Wachstum auf der Straße kann von anderen Verkehrsträgern nicht kompensiert werden

70 Prozent des Güterverkehrs und mehr als 85 Prozent des Personenverkehrs werden über Straßen abgewickelt. Die Straße dient dem individuellen und dem öffentlichen Verkehr, dem motorisierten und dem nicht-motorisierten Verkehr. Sie übernimmt Zubringer- und Verteilfunktionen für Bahn, Flugzeug und Schiff.

Langfristige Prognosen lassen erwarten, dass sich an der Arbeitsteilung der Verkehrswege kaum etwas ändern wird. Aus den Verkehrsprognosen und der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans lassen sich mit Blick auf die Straßen folgende Schlussfolgerungen ziehen:

Es ist davon auszugehen, dass der Straßenverkehr die im laufenden Bundesverkehrswegeplan bis 2015 erwartete Verkehrsnachfrage bei Personen erreichen und bei Gütern übersteigen wird. Das Aus- und Neubauprogramm wird dagegen voraussichtlich nur zur Hälfte umgesetzt worden sein.

Für den Zeitraum bis 2025 wird im Personenverkehr auf den Straßen ein moderates Wachstum und für den Güterverkehr ein hohes Wachstum erwartet. Die Lkw-Fahrleistungen nehmen dabei vor allem auf den Hauptachsen des Autobahnnetzes zu. Der Güterverkehr wird den Erweiterungsbedarf des vorhandenen Netzes wie auch die Erhaltungserfordernisse prägen.

Die Verkehrsnachfrage auf den Straßen wird sich in der Zukunft regional unterschiedlich entwickeln. Wirtschaftlich prosperierende Regionen rechnen mit Bevölkerungswachstum und daher mit einer Zunahme des Verkehrs. In anderen Regionen ist bereits heute ein Bevölkerungsrückgang und die Abnahme von Verkehr festzustellen, was dort zu großen Herausforderungen in der Finanzierung der Verkehrswege und des ÖPNV führt.

Eine erhebliche Entlastung der Fernstraßen durch die Bahn ist kaum zu erwarten. Das BMVBS hat dazu in der Bedarfsplanüberprüfung festgestellt, dass selbst nach Fertigstellung aller ausstehenden Bahnprojekte des Bedarfsplans der Lkw-Verkehr im Jahr 2025 nur um zwei Prozent und der Pkw-Verkehr um 0,2 Prozent verringert werden würde. Die Pällmann-Kommission hat schon vor zehn Jahren festgestellt: „Verlagerung ist die Lebenslüge der Verkehrspolitik“.