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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Bundesverkehrswegeplan BVWP 2030 zurück

PM 08-2016 Ausbau der Bundesfernstraßen von hohem Nutzen für die Bürger und die Wirtschaft

Fernstraßenausbaugesetz und Bundesverkehrswegeplan im Bundesrat
In der kommenden Woche beginnen die Ausschüsse des Bundesrates mit den Beratungen zum Fernstraßenausbaugesetz und damit des Bundesverkehrswegeplans 2030. „Der Gesetzentwurf zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes enthält viele für die Mobilität in Deutschland wichtige Aus- und Neubauvorhaben,“ stellte Eduard Oswald, Präsident des Infrastrukturverbandes Pro Mobilität, fest. Der Entwurf greife damit die guten Prioritäten des Bundesverkehrswegeplans auf: den Vorrang für die Erhaltung von Autobahnen und Bundesstraßen, die hohe Priorität für Engpassbeseitigung auf überregional bedeutsamen Achsen und ergänzend Verbesserungen im ländlichen Raum.

„Der Nutzen der Straßenbauprojekte wird sogar noch höher als im Bundesverkehrswegeplan erwartet sein, weil der Personenverkehr auf den Straßen in den letzten Jahren schneller als unterstellt gewachsen ist.“ Nach der jüngsten Kurzfristprognose im Auftrag der Bundesregierung wird der Verkehr mit Autos und Bussen schon 2017 die im Bedarfsplan erst für 2030 prognostizierten Werte übertreffen. Auch das Stauniveau erreicht Jahr für Jahr neue Rekordwerte.

Forderungen von Umweltverbänden nach einer drastischen Streichung bei Straßenbauprojekten wies Oswald zurück. „Der Bundesverkehrswegeplan orientiert sich am realen Verkehrsgeschehen und dem Mobilitätsverhalten der Menschen.“ Schon in der Vergangenheit hätten sich weitreichende politische Verlagerungshoffnungen auf andere Verkehrswege nicht erfüllt. Weiter zunehmende Staus auf den Straßen wegen unterlassener Engpassbeseitigung schaden dem Klimaschutz durch höhere Emissionen und führen zu noch höheren Zeitverlusten für die Bürger und die Unternehmen.

Notwendige Fortschritte bei der Verminderung von CO2-Emissionen seien vor allem über die Veränderung und Optimierung von Antriebssystemen und -energien, sowie die bessere Vernetzung von Verkehrssystemen zu erreichen. Dies müsse flankiert werden durch bedarfsorientierte Investitionen in Engpassbeseitigung bei allen Bundesverkehrswegen, also bei Straßen, Schienenwegen und Wasserstraßen, so Oswald.