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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Organisation und Planungsrecht zurück

Verkehrswege effizient bereitstellen

Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb eng aufeinander abstimmen

Finanzmittel sind knapp. Umso wichtiger ist es, das vorhandene Geld möglichst effizient einzusetzen. Das gilt für Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb von Straßen gleichermaßen. Vieles wurde in den letzten Jahren verbessert, manches bleibt noch zu tun. Nur einige Beispiele:

  • Viele Kommunen verzichten auf eine systematische Erfassung ihres Straßennetzes, dabei ist sie die Voraussetzung für ein wirtschaftliches Erhaltungsmanagement und die Bewahrung des gesellschaftlichen Infrastrukturvermögens.
  • Bund und Länder müssen im Rahmen der Verwaltung der Autobahnen und Bundesstraßen stärker auf bundesweit einheitliche Standards und länderübergreifendes Benchmarking setzen, denn dies senkt die Kosten.
  • Beim Infrastrukturplanungsrecht sind eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und die Notwendigkeit zur Verkürzung der Planungszeiten in Einklang zu bringen, denn jahrzehntelange Verfahren ohne tatsächliches Handeln sind für die Bürger, die Planer und die späteren Nutzer frustierend.
  • Planung und Finanzierung von Vorhaben sind eng aufeinander abzustimmen und mehrjährig verlässlich zu gewährleisten. Das ermöglicht eine kontinuierliche Fortführung von Bauvorhaben, eine Verkürzung von Bauzeiten und damit weniger Staus. Bei den Fernstraßen sollte der Bund die Finanzmittel über den Finanzierungskreislauf Straße seiner Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft (VIFG) durch Verpflichtungsermächtigungen mehrjährig zuweisen, um für bessere Planbarkeit bei der Investitionstätigkeit zu sorgen.
  • Öffentlich-private-Partnerschaften sind eine bewährte Alternative zur herkömmlichen Beschaffung von Infrastruktur. Sie sollte weiterentwickelt werden und im Falle größerer Wirtschaftlichkeit zur Anwendung kommen.
  • Langfristig sollten Aufgabenverantwortung und Finanzverantwortung in einer Hand liegen. Deshalb sollte die Auftragsverwaltung für Bundesfernstraßen weiterentwickelt werden. So ist im Rahmen der Bund-Länder-Verhandlungen zum föderalen Finanzausgleich nach 2019 die Übernahme der fernverkehrsbedeutsamen Autobahnen und Bundesstraßen durch den Bund und die Abstufung von anderen Bundesstraßen an die Länder zu regeln. Informationen zur Diskussion um eine Bundesfernstraßengesellschaft und unsere Anregungen dazu erhalten Sie hier.