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Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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PM 11-2014 Langfristige Absichten mit Unsicherheiten

Zur Diskussion um den Hochlauf der Verkehrsinvestitionen des Bundes bis 2018

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat bei der Verkehrsministerkonferenz seine Absicht bekräftigt, die jährlichen Investitionen in die Verkehrswege des Bundes 2018 in mehreren Schritten um insgesamt 4,8 Milliarden Euro gegenüber dem heutigen Niveau anzuheben. „Dass der Bund anstrebt, die Finanzlücke zu schließen, begrüßen wir. Diese Investitionslinie ist allerdings zeitlich wie auch der Höhe nach mit Unsicherheiten behaftet“, stellte Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität fest. „Die Finanzplanung des Bundes bildet eine solche Entwicklung bisher nicht ab“. Dort sei 2018 für die Fernstraßen bisher mit 5,3 Milliarden Euro nicht einmal das Durchschnittsniveau der vergangenen Wahlperiode vorgesehen.

Die in Aussicht gestellten zusätzlichen Finanzmittel basierten vor allem auf mehreren Schritten zur Ausweitung der Lkw-Maut und der Einführung einer Infrastrukturabgabe für Pkw. Hierzu gebe es bisher Einnahmeschätzungen mit Unsicherheiten, die in den jetzt vorgestellten Plänen eher am oberen Rand verbucht würden. Außerdem sei die geplante Ausweitung der Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen erst für Mitte 2018 geplant und werde in dem Jahr nicht voll wirksam.

Die mittelfristigen Pläne der Koalition sollten nicht davon ablenken, dass der Bund auch kurzfristig in dieser Wahlperiode seine Infrastrukturverantwortung wahrnehmen müsse. Nach 2014 sollen die Investitionen in Autobahnen und Bundesstraßen auch im Etatentwurf 2015 der Regierung mit 5,2 Milliarden Euro erneut unter dem Durchschnitt der letzten Legislaturperiode von 5,4 Milliarden Euro liegen“, so Fischer. „Beim Fernstraßenetat besteht in den laufenden Haushaltsberatungen des Bundestages 2015 kurzfristig Korrekturbedarf“.

Die Arbeiten des Bundes am Schließen der Investitionslücke bei seinen Verkehrswegen seien das Eine, erklärte Fischer. Weniger erkennbar sei bisher, welchen eigenen Beitrag die Länder leisten wollten, um die Finanzierung der Verkehrswege in ihrem Verantwortungsbereich zu verstärken. Bisher seien hier nur wenige Länder sichtbar aktiv geworden.