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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Pressemeldungen 2014 zurück

PM 09-2014 Deutschlands Straßen fallen im Ranking des Weltwirtschaftsforums weiter zurück

Internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschlands

„Deutschlands Straßen fallen im Ranking zur Wettbewerbsfähigkeit des Weltwirtschaftsforums weiter zurück. Gab es 2008 mit Rang 4 noch einen Spitzenplatz, reichte es im letzten Jahr schon nur noch zu Rang 11 und nun 2014 nur Rang 13“, stellte Dr. Peter Fischer, Präsident des Infrastrukturverbandes Pro Mobilität, kritisch fest. Deutschland ruhe sich auf den Leistungen vergangener Generationen aus, die ein leistungsfähiges Verkehrswegesystem geschaffen hätten. Jetzt werde vor allem auf Verschleiß gefahren, statt einen der stärksten Standortvorteile unserer Volkswirtschaft zu bewahren. „Es ist höchste Zeit, dass Bund, Länder und Kommunen die Modernisierung der Straßennetze entschlossener anpacken und die Investitionen verstärken“, forderte Fischer.

Das Ergebnis des Weltwirtschaftsforums sei nicht allein darauf zurückzuführen, dass andere Staaten besser geworden seien und mehr in ihre Verkehrswege investierten. Vielmehr sei in den letzten Jahren die Durchschnittsnote für deutsche Straßen von 6,5 in 2008 auf nun 5,9 gefallen. Die Skala des Rankings reicht von sieben als bestem Wert bis eins als schlechtestem Wert. Die Bewertung ist das Ergebnis einer weltweiten Befragung von Führungskräften der Wirtschaft.

Der Abwärtstrend sei ebenso bei den anderen Infrastrukturbereichen des deutschen Verkehrssystems festzustellen. Nur die Schiene schaffe es 2014 mit Platz 8 unter die ersten zehn. Noch 2008 hatten Deutschlands Straßen, Schienenwege, Häfen und Flughäfen durchgängig dritte und vierte Ränge belegt. Damals sei 6,4 die schlechteste Bewertung der deutschen Infrastrukturteilbereiche gewesen. Heute erreichten sie durchgängig nur noch Einstufungen zwischen 5,7 und 5,9.

Das Deutschland im Gesamtergebnis der Infrastruktur heute noch auf Rang 7 stehe, sei vor allem auf ein gleichmäßiges Angebot in allen Verkehrssystemen zurückzuführen. Der Blick auf 2008 mit Rang drei helfe dabei, das jetzige Ergebnis einzuordnen und die Probleme nicht schön zu reden. „Der Abwärtstrend der Infrastrukturqualität, unter dem auch die deutsche Wirtschaft zunehmend zu leiden hat, wird im Ausland registriert. Die Politik muss eine Trendwende einleiten“, forderte Fischer