Presse

Suche

Für moderne Verkehrswege

Als Bündnis für nachhaltige Mobilität setzt sich Pro Mobilität im Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehrsexperten für eine moderne Verkehrsinfrastruktur ein.
Entscheidend dafür ist die Qualität der Straßeninfrastruktur, denn Straßen sind das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Straßen vernetzen die Verkehrssysteme Bahn, Schiff und Flugzeug - sie ermöglichen damit individuelle Mobilität und halten die Wirtschaft in Schwung.
Machen wir unsere Straßen fit für die Zukunft - sicherer, leistungsfähiger und umweltfreundlicher! Werden Sie Mitglied in unserem starken Netzwerk. Unser Bericht zur Verkehrspolitik 2014 bis 2016 steht für Sie zum Download bereit. 
Weiterlesen

European Union Road Federation

Mit der Mitgliedschaft in der European Union Road Federation (ERF) unterstützt Pro Mobilität das Bestreben Europas, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit seiner Straßen zu verbessern. Weiterlesen

Pressemeldungen 2009

PM 3-2009 Konjunkturpaket II vom Bundesrat verabschiedet

Investitionen in Straßen gut angelegt Veröffentlicht am 20. Februar 2009
Der Präsident des Infrastrukturverbandes Pro Mobilität, Dr. Peter Fischer, hat die Zustimmung des Bundesrates zum Konjunkturpaket II als wichtigen Impuls für mehr Beschäftigung und bessere Infrastruktur begrüßt. „Die 850 Millionen in die Fernstraßen sind gut angelegt. Jede zusätzliche Milliarde für Investitionen in Straßen sichert über 21.000 Arbeitsplätze“, sagte Fischer. Er forderte Länder und Kommunen auf, durch eigene Programme nun auch bei ihren Straßen den Substanzverzehr zu stoppen.

Mit den Investitionen aus dem Konjunkturpaket würden längst überfällige Maßnahmen an Autobahnen und Bundesstraßen nachgeholt. Die angekündigten Maßnahmen wie die Erneuerung von Fahrbahndecken, Brückensanierung, zusätzliche Neu- und Ausbauvorhaben und Entschärfung der Parkplatznot für Lkw an Autobahnen seien verkehrspolitisch richtige Schwerpunkte. Insbesondere die Fahrbahnerneuerungen seien sehr kurzfristig umzusetzen und konjunkturell schnell wirksam.

„Umso enttäuschender ist, dass ausgerechnet die teilweise maroden Kommunal- und Landesstraßen beim Konjunkturprogramm des Bundes außen vor bleiben“, so Fischer. Hier werde nur die Lärmsanierung gefördert. „Der Substanzverzehr ist immens, weil seit 2003 die Abschreibungen größer als die Investitionen sind. Es ist höchste Zeit, diesen Raubbau zu stoppen und die erheblichen Beschäftigungspotenziale des kommunalen Straßenbaus zu nutzen“.

Fischer appellierte an die Länder, Kreise, Städte und Gemeinden, die Sanierung der Straßennetze durch eigene Konjunkturprogramme voranzutreiben. Er warnte davor, Investitionen für Straßen zu kürzen, um die Ko-Finanzierung für Projekte, die der Bund mitfinanziert, zu schultern.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer

Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.
Friedrichstraße 154
10117 Berlin
Telefon: 0 30 - 22 48 84 12
Telefax: 0 30 - 22 48 84 14