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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Pressemeldungen 2009

PM 12-2009 Verkehrssicherheit braucht Verlässlichkeit bei Investitionen

Bericht des Statistischen Bundesamtes zur Unfallentwicklung Veröffentlicht am 08. Juli 2009
„Der erfreuliche Rückgang von Verkehrsunfällen in 2008 zeigt, dass Deutschland das EU-Ziel, von 2001 bis 2010 die Zahl der Unfallopfer zu halbieren, eventuell noch erreichen kann.“ Das erklärte der Präsident von Pro Mobilität, Dr. Peter Fischer, am Mittwoch aus Anlass des Berichtes des Statistischen Bundesamtes zur Unfallentwicklung im letzten Jahr. „Wir dürfen aber jetzt nicht stehen bleiben und so tun, als ob nicht weitere Impulse für mehr Verkehrssicherheit notwendig seien“, so Dr. Fischer. Der Präsident des Infrastrukturverbandes wies auf erhebliche Defizite in der Infrastruktur bei Kreis-, Landes- und Bundesstraßen, hin. Gerade dort ereigneten sich die meisten schweren Unfälle. „Viele Straßen sind in einem katastrophalen Zustand, hier besteht dringender Erhaltungsbedarf.“

Autobahnen seien die sichersten Straßen. Doch auch hier könne noch mehr für die Verkehrssicherheit getan werden. Es sei unerlässlich, alle Strecken mit Standstreifen auszustatten und das Angebot an Lkw-Stellplätzen zu erweitern. Der Ausbau von Verkehrsmanagementsystemen an Brennpunkten und ein wirksames Baustellenmanagement seien weitere wichtige Beiträge, um Unfälle zu vermeiden bzw. schnell reagieren zu können. Die dazu von der Bundesregierung gestarteten Programme bräuchten auch nach der Bundestagswahl hohe Priorität. Trotz des zu erwartenden Drucks zur Konsolidierung des Bundeshaushalts seien verlässliche Investitionen in die Sicherheit auf den Straßen unerlässlich.

Fischer bezifferte den jährlichen Investitionsbedarf für die Fernstraßen auf sieben Milliarden Euro, um die Fernstraßen zu sanieren, auf die steigende Nachfrage vorzubereiten und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Statt Investitionen nach dem Gießkannen-Prinzip zu verteilen, müssten gezielt überlastete Strecken ausgebaut werden, so der Präsident von Pro Mobilität.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer

Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.
Friedrichstraße 154
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Telefon: 0 30 - 22 48 84 12
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