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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Pressemeldungen 2007

PM 4-2007 Hohe Belastung belegt Ausbaubedarf

Zur Verkehrszählung der Bundesanstalt für Straßenwesen Veröffentlicht am 13. März 2007
„Das Ergebnis der Verkehrszählung durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) zeigt die hohen Anforderungen an das Fernstraßennetz und belegt den Ausbaubedarf. Eine wachsende Wirtschaft ist auf leistungsfähige Straßen angewiesen“, erklärte Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität am Dienstag.

Fischer forderte die Bundesregierung auf, bei der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans Tempo zu machen. Die als vordringlicher Bedarf ausgewiesenen Strecken müssten bis 2015 umgesetzt werden, und zwar ohne Abstriche bei der Erhaltung. Dies sei durch die mittelfristige Finanzplanung des Bundes derzeit nicht gegeben. Der Präsident des Zusammenschlusses führender Wirtschaftsverbände, Automobilclubs und Unternehmen wies darauf hin, dass die Investitionen 2007 rund 500 Millionen Euro hinter dem im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Niveau von 5,2 Milliarden Euro zurück liegen. Ab dem kommenden Jahr vergrößere sich die Lücke auf

650 Millionen Euro pro Jahr.

Die Realisierung der als vordringlich eingestuften Ausbaustrecken alleine reiche allein nicht aus. Einige Vorhaben, die bisher nur als weiterer Bedarf eingestuft seien, erreichten schon heute die erst für 2015 erwartete Verkehrsbelastung. Als Beispiel nannte Fischer die A 5 zwischen Darmstädter Kreuz und Heidelberger Kreuz, die A 8 bei Holzkirchen und die A 9 in Nürnberg. Deren Finanzierung sei bisher erst für das Ende des nächsten Jahrzehnts vorgesehen. Der Dauerstau werde auf diesen Strecken zum Normalzustand, so Fischer. Hier sei handeln gefragt.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer

Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.
Friedrichstraße 154
10117 Berlin
Telefon: 0 30 - 22 48 84 12
Telefax: 0 30 - 22 48 84 14