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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Pressemeldungen 2007

PM 3-2007 Verschärfung der Engpässe auf der Straße

Pro Mobilität zur neuen Verkehrsprognose bis 2010 Veröffentlicht am 15. Februar 2007
„Eine wachsende Wirtschaft braucht leistungsfähige Straßen, denn sie ist auf den Lkw mehr denn je angewiesen“, so kommentierte Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität, die neuesten Daten zur Verkehrsentwicklung bis 2010. „Über das Wachstum auf der Schiene wird viel geredet. Es darf aber nicht ignoriert werden, dass die Zuwächse auf der Straße dreimal so groß sind. Schon 2009 wird der Lkw-Verkehr die im Bundesverkehrswegeplan für 2015 erwartete Nachfrage übertreffen“. Die Fernstraßen seien auf dieses Wachstum nicht ausreichend vorbereitet. Fischer appellierte an die Bundesregierung, den für diesen Sommer angekündigten „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ zu nutzen, um bekannte Engpässe schneller zu beseitigen.

Der „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ müsse dazu führen, den Ausbau auf den Hauptstrecken des Wirtschaftsverkehrs zu beschleunigen. Außerdem gehöre auch der Mangel an Stellplätzen für Lkw entlang der Autobahnen auf die Prioritätenliste, erklärte der Präsident von Pro Mobilität.

2006 hat die Verkehrsleistung im Straßengüterverkehr um 7,3 Prozent zugenommen. Die für das Bundesverkehrsministerium erstellte Mittelfristprognose erwartet auch in den kommenden Jahren Zuwächse von durchschnittlich 2,8 Prozent im Straßengüterverkehr. Der Marktanteil von rund 69 % im Regional- und Fernverkehr werde weiter ansteigen. Da der Personenverkehr stabil auf hohem Niveau bleibe, sei von hier keine Entlastung der Autobahnen und Bundesstraßen zu erwarten, stellte Fischer fest.

Die Mittelfristprognose im Auftrag der Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist zu beziehen über: http://www.bvu.de/index.php?site=prognose&menu=&lang=deutsch

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer

Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.
Friedrichstraße 154
10117 Berlin
Telefon: 0 30 - 22 48 84 12
Telefax: 0 30 - 22 48 84 14