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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Pressemeldungen 2007

PM 2-2007 Geringere CO2-Emissionen auch durch weniger Staus

Pro Mobilität zur EU-Strategie zum Klimaschutz im Autoverkehr Veröffentlicht am 07. Februar 2007
Der Präsident von Pro Mobilität, Dr. Peter Fischer, hat die EU-Kommission aufgefordert, auch auf die Potenziale der Infrastruktur bei der CO2-Minderung im Straßenverkehr zu setzen. „Wer über Klimaschutz redet, darf nicht ignorieren, dass Staus den Kraftstoffverbrauch und damit auch die Emissionen in die Höhe treiben“, so Dr. Fischer anlässlich der heutige Beratungen der EU-Behörde zu Autoverkehr und Klimawandel. Die Infrastrukturpolitik müsse einen wirksamen Beitrag zur Klimastrategie leisten.

„Jeder siebte Liter Kraftstoff wird in Deutschland im Stau oder Schrittverkehr vergeudet“, so Fischer. Im Stop-and-Go-Betrieb auf der Autobahn erhöhe sich der Verbrauch eines 40 t Lkw um das Dreifache. Bei Pkw sei diese Bilanz kaum besser. Im vergangenen Jahrzehnt habe sich die Europäische Union nicht mit wirksamen Maßnahmen für Mobilität auf der Straße und gegen Staus hervorgetan. So spiele die Straße bei den Transeuropäischen Netzen im Verkehr eine nachrangige Rolle. Das müsse sich bei wachsenden klimapolitischen Anforderungen ändern.

Die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs seien in Deutschland seit 1999 um 15 Millionen Tonnen gesunken. Diese Trendwende sei in vielen anderen EU-Staaten noch nicht erreicht. Deshalb müsse sich neben den Mitgliedstaaten auch die EU stärker dafür engagieren, Engpässe im europäischen Fernstraßennetz durch Ausbau oder Verkehrsleitsysteme zu beseitigen. Dies sei ein wichtiger Beitrag, um das weitere Verkehrswachstum der kommenden Jahrzehnte in der EU klimaverträglich bewältigen zu können.

Fischer wies außerdem auf die Parallelen zur Verkehrssicherheitspolitik hin. Hier habe sich bewährt, die Infrastruktur in politische Strategien einzubinden. Die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr sei in Deutschland von 2000 bis 2006 um ein Drittel gesunken.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer

Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.
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