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PRESSEMITTEILUNG 12/2006
Berlin, den 13. Juli 2006

Statistisches Bundesamt/ Verkehrssicherheitsbilanz 2005

Gut ausgebautes Straßennetz senkt Unfallgefahren

"Der erneute deutliche Rückgang an tödlichen Verkehrsunfällen ist positiv. Deutschland kommt dabei voran, die europäischen Vorgaben zu erfüllen, die Zahl der Getöteten in diesem Jahrzehnt um 50 Prozent zu senken". Das erklärte Stefan Gerwens, Geschäftsführer von Pro Mobilität aus Anlass des heute veröffentlichten Berichtes des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung des Unfallgeschehens. Neben dem Fahrverhalten und der Fahrzeugtechnik sei die Infrastruktur ein entscheidender Faktor für weiteren Fortschritt in der Verkehrssicherheit.

"Trotz des Rückgangs um 8,2 Prozent auf 5.361 Verkehrstote besteht kein Anlass, sich auf Erreichtem auszuruhen", sagte der Sprecher des Zusammenschlusses führender Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Automobilclubs. Ein Handlungsschwerpunkt bleibe der Außerortsverkehr. Rund 60 Prozent aller Unfallopfer verunglückten auf Landstraßen. Der Bau von Ortsumgehungen könne hier helfen, Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Da Autobahnen eine sehr geringe Unfallquote aufwiesen, müsse beschleunigt daran gearbeitet werden, vorhandene Lücken im Autobahnnetz wie die A 22 entlang der Nordseeküste zu schließen. Der Verkehr würde dann dort von unfallträchtigen Landstraßen abgezogen. Gerwens verwies auf Spanien, wo im Zuge des Autobahnausbaus die Zahl der Unfalltoten um 50 Prozent zurückgegangen sei.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer, Pro Mobilität,
Friedrichstraße 154, 10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12

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