PRESSEMITTEILUNG 26/2005 Berlin, den 7. Dezember 2005
Pro Mobilität zu Lückenschluss der Ostseeautobahn A 20
Joker für gebeutelte Region
"Der Lückenschluss der Ostseeautobahn A 20 ist ein wichtiger Joker für die strukturschwache Region Mecklenburg-Vorpommern", sagte Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität aus Anlass der Freigabe des letzten Teilstückes zwischen Lübeck und Stettin. Schon der elf Jahre lang dauernde Bau der vierspurigen Trasse sei ein wichtiger Schub für den Arbeitsmarkt und die heimische Wirtschaft gewesen. Von der Freigabe der Autobahn werde nun die gesamte Region dauerhaft profitieren. Durch die Anbindung ans internationale Fernstraßennetz habe der Standort für Investoren deutlich an Attraktivität zugelegt. Gewinner seien vor allem der Tourismus und die Hafenwirtschaft.
Die neue Trasse bringe wichtige umweltrelevante Vorteile mit sich. Verkehr, der bislang die Bundes- und Landstraßen verstopft habe, werde endlich auf einer leistungsfähigen Autobahn gebündelt. Das entlaste kleinere Orte vom Verkehrslärm, erhöhe die Sicherheit und verringere den Verschleiß an den stark überlasteten Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern.
Dr. Fischer: "Ich wünsche mir, dass die neue Autobahn auch in der Politik Aufbruchstimmung auslöst. Die Pläne der Großen Koalition, dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mehr Gewicht als bisher zu geben, lässt mich hoffen, dass den Ankündigungen auch Taten folgen werden. Denn um die Herausforderungen des ständig wachsenden Verkehrsaufkommens auf den Autobahnen zu meistern, kommen wir um mehr Investitionen nicht herum".
90 Prozent des Personenverkehrs und 70 Prozent des Güterverkehrs werden über die Straße abgewickelt. Gleichzeitig besteht bei der Straße mit einem Loch von 2 Milliarden Euro die größte Investitionslücke im Vergleich mit den Schienenwegen und Wasserstraßen. "Investitionen in die Straße schaffen nicht nur Mobilität. Jede Milliarde Euro, die in die Autobahn fließt, bringt einen fünffachen Nutzen für die Volkswirtschaft", so Dr. Fischer.
Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer, Pro Mobilität, Friedrichstraße 154, 10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12
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