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PRESSEMITTEILUNG 20/2005 Berlin, den 14. September 2005
Pro Mobilität zu DIW-Bericht über Rekord bei Fahrleistungen
Politik der Verkehrsverlagerung gescheitert
Der heute veröffentlichte Bericht des DIW über das Rekordergebnis bei den Fahrleistungen der Kraftfahrzeuge ist ein Beweis dafür, dass die rot-grüne Politik der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene gescheitert ist. Darauf wies Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität, am Mittwoch hin. Trotz Ökosteuer, ständig steigender Benzinpreise und Lkw-Maut sei die Bedeutung der Straße für die Mobilität der Menschen größer denn je. "Der Verkehr wurde jahrelang unterschätzt. Die Verkehrspolitik kann nicht länger von einer rückläufigen Nachfrage ausgehen, sondern sie muss sich dem Ausbaubedarf der Infrastruktur stellen", erklärte Fischer. Die Politik müsse einsehen, dass die Menschen nicht aus Bequemlichkeit lieber mit dem Fahrzeug unterwegs sind, sondern weil sie darauf angewiesen seien.
Pro Mobilität, der Zusammenschluss führender Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Automobilclubs, fordert die künftige Bundesregierung auf, die geplanten Einschnitte bei Verkehrsinvestitionen des Bundes zurück zu nehmen. Demnach sollen die Investitionen in den Straßenbau bis 2008 auf das niedrigste Niveau seit der Wiedervereinigung sinken.
Fischer fordert noch in 2005 die Umsetzung eines Sofortprogramms für die Fernstraßen. Zentrale Forderung ist die Erhöhung der Investitionen von knapp 5 Milliarden Euro auf rund 7 Milliarden Euro. Die Hälfte der zusätzlichen Mittel soll für einen schnelleren Ausbau der überlasteten Fernstraßen genutzt werden. Die zweite Milliarde werde vor allem für Maßnahmen zur Erhaltung, Verkehrssicherheit und Lärmsanierung benötigt.
Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer, Pro Mobilität, Friedrichstraße 154, 10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12
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