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PRESSEMITTEILUNG 19/2005 Berlin, den 30. August 2005
Merkel-Vorschlag zur Maut
Chance für ein Ende des Dauerstaus
Die Pläne der
Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel, die Maut-Einnahmen direkt an eine
vom Bundeshaushalt unabhängige Gesellschaft zur Finanzierung der
Verkehrsinfrastruktur weiterzuleiten, hat Pro Mobilität - Initiative
für Verkehrsinfrastruktur begrüßt. Damit wäre ein erster
Schritt getan, um Deutschland aus dem Dauer-Stau herauszuholen. Die seit Anfang
diesen Jahres erhobenen Lkw-Maut-Einnahmen dürften nicht länger zum
Stopfen der Haushaltslöcher benutzt werden, erklärte Präsident
Dr. Peter Fischer am Dienstag nach bekannt werden der Unionspläne.
Jeder einzelne Euro, der an
Straßennutzungsgebühren erhoben wird, müsse automatisch auch
wieder zurück in die Straße fließen. Bislang streicht der
Finanzminister 60 Prozent der Einnahmen ein, um seine Kassen aufzufüllen.
Das sei angesichts des fortschreitenden Verfalls der Fahrbahnen und
Brücken nicht länger hinzunehmen.
Nähere Informationen: Stefan Gerwens,
Geschäftsführer, Pro Mobilität, Friedrichstraße 154,
10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12
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