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PRESSEMITTEILUNG 18/2005
Berlin, den 25. August 2005

Halbjahresbilanz Unfallgeschehen/Mehr Sicherheit auf deutschen Straßen

Unfallträchtige Brennpunkte auf Bundes- und Landesstraßen müssen entschärft werden

markerPro Mobilität, die Initiative für Verkehrsinfrastruktur, fordert mehr Sicherheit auf deutschen Straßen. Anlässlich der Veröffentlichung des Halbjahresberichtes des Statistischen Bundesamtes zum Unfallgeschehen sagte Präsident Dr. Peter Fischer am Donnerstag, der erneute starke Rückgang bei der Zahl der Verkehrsopfer dürfe nicht darüber hinweg täuschen, dass vor allem auf Bundes- und Landesstraßen immer noch erhebliche Gefahren durch technische Mängel im Straßennetz lauerten. Eine Untersuchung von Unfällen mit Todesfolge in Rheinland-Pfalz ergab, dass sich rund ein Drittel der Unfälle an bekannten Unfallschwerpunkten und ein weiteres Drittel an Abschnitten mit ausgefahrenen Straßenrändern und ohne Schutzeinrichtungen ereigneten. Pro Mobilität fordert eine Entschärfung der Unfallschwerpunkte auf den außerörtlichen Straßen.

marker"Die Autobahnen sind die sichersten Straßen. Die Rate der Verkehrsopfer auf Autobahnen ist bezogen auf die zurückgelegten Fahrzeugkilometer in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Aber auch hier besteht noch dringender Handlungsbedarf", erklärte Dr. Fischer. So gebe es immer noch Autobahnen ohne Standstreifen. Außerdem fehlten 10.000 Lkw-Parkplätze. Der Ausbau situationsabhängiger Geschwindigkeitsregelungen, zum Beispiel durch Verkehrsbeeinflussungsanlagen, wäre ebenfalls ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer, Pro Mobilität,
Friedrichstraße 154, 10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12

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