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PRESSEMITTEILUNG 3/2005 Berlin, den 18. Januar 2005
Zum Bericht Güterverkehr 2004 des Statistischen Bundesamtes
Lkw-Verkehr wächst deutlich schneller als die Wirtschaft
Der heute veröffentlichte Bericht des Statistischen Bundesamtes hat deutlich gemacht, dass der Straßengüterverkehr in Deutschland deutlich schneller als die Wirtschaft wächst. Während das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2004 real um 1,7 Prozent anstieg, nahm die Verkehrsleistung der Lkw um rund 4,6 Prozent zu. Dabei hat die starke Zunahme des Außenhandels eine wesentliche Rolle gespielt. "Das Verkehrsnetz ebnet der deutschen Wirtschaft den Weg zu den internationalen Märkten. Der Ausbau und Erhalt der Verkehrswege sind deshalb reine Wirtschaftspolitik", erklärte der Präsident von Pro Mobilität, Dr. Peter Fischer, heute in Berlin. "Höhere Investitionen in die Autobahnen nutzen der gesamten Wirtschaft und führen obendrein zu mehr Beschäftigung in der Bauwirtschaft."
Der Lkw bildet das Rückgrat der Logistik für Industrie und Handel. 83 Prozent des Verkehrsaufkommens - gemessen in Tonnen - und 70 Prozent der Verkehrsleistungen in Deutschland werden vom Lkw übernommen. "Die Wirtschaft ist mehr denn je auf die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes angewiesen. Die für 2005 und die Folgejahre geplanten Kürzungen im Fernstraßenbau treffen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft umso härter", so Fischer. Wichtig sei es jetzt, die Einnahmen aus der Lkw-Maut vollständig für zusätzlichen Straßenbau zu nutzen und privatwirtschaftliche Lösungen weiter anzuschieben.
Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer Pro Mobilität, Friedrichstraße 154, 10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12
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