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PRESSEMITTEILUNG 20/2004
Berlin, den 11. Oktober 2004

Pro Mobilität zu DIW-Bericht:

Trotz Öko-Steuer hat Verkehr zugenommen Bedeutung des Pkw für die Mobilität größer als bisher unterstellt

markerDer jüngste Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat gezeigt, dass die Bedeutung des Pkw für die Mobilität seit Jahren unterschätzt wurde. Die Fahrleistungen liegen laut Ergebnis der von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie um 14 Prozent höher als bisher angenommen. "Das politische Ziel, mit der Öko-Steuer den Straßenverkehr zu verringern, ist gescheitert", erklärte Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität, am Freitag in Berlin. "Der tägliche Stau auf den Straßen erhält damit sogar eine amtliche Bestätigung. Die geplanten Investitionskürzungen für die Fernstraßen stehen dazu im krassen Gegensatz", so Fischer.

markerDie Fahrleistungen der Pkw erreichten 2003 mit 578 Milliarden schon heute fast das Niveau, das die Bundesregierung im Bundesverkehrswegeplan für das Jahr 2015 unterstelle. Darin werde von 595 Milliarden Fahrzeugkilometern pro Jahr ausgegangen. Der großen Nachfrage nach einem angemessenen Fernstraßennetz müsse endlich Rechnung getragen werden.

markerOhnehin sei das Verkehrsaufkommen auf der Straße bei Gütern fünfmal und bei Personen zehnmal höher als bei der Schiene. Investitionen von rund sieben Milliarden Euro pro Jahr seien nötig, damit der Verkehr auf bundesdeutschen Fernstraßen reibungslos fließen könne. Dahinter bleibe die Bundesregierung mit den jetzt geplanten 4,6 Milliarden Euro für das kommende Jahr weit zurück.

Nähere Informationen: Stefan Gerwens, Geschäftsführer Pro Mobilität,
Friedrichstraße 154, 10117 Berlin, Tel. 030/22 48 84 12

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