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PRESSEMITTEILUNG 19/2003
Berlin, den 12. September 2003

PRO MOBILITÄT: Lehre aus dem Warnow-Tunnel für die Lkw-Maut

marker"Mit der heutigen Eröffnung des Warnow-Tunnels erhält die Verkehrsinfrastrukturpolitik eine zusätzliche Option zur Finanzierung von Straßen", erklärte Dr. Peter Fischer, Präsident der Initiative Pro Mobilität in Berlin. "Das Beispiel Rostock birgt eine Lehre: Ohne eine vollständige Zweckbindung des Gebührenaufkommens für die genutzte Infrastruktur fehlt eine Grundvoraussetzung für die Akzeptanz bei den Bürgern. Die enge Zweckbindung der Lkw-Maut für den Autobahnbau muss auf der Agenda bleiben", unterstrich der Präsident der Initiative für Verkehrsinfrastruktur.

markerDie Bürger von Rostock hatten sich bereits vor Jahren für eine Tunnellösung mit einem auf Benutzungsgebühren gestützten Finanzierungsmodell entschieden. Bei einer Finanzierung allein aus den öffentlichen Haushalten hätte die Realisierung in den Sternen gestanden.

marker"Durch den neuen Tunnel gehören lange Umwege in Rostock der Vergangenheit an"; sagte Fischer. Die Bereitschaft der Bürger zur Eigenbeteiligung zeige, wie bedeutsam eine erhebliche Zeitersparnis und damit eine gute Verkehrserschließung für die Menschen seien.

markerMit dem Warnow-Tunnel wird erstmalig ein Betreibermodell im deutschen Straßennetz in Betrieb genommen. Der entsprechende Rechtsrahmen war 1993 mit dem Fernstraßenbau-Privatfinanzierungsgesetz geschaffen worden.

Ansprechpartner: Stefan Gerwens

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