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PRESSEMITTEILUNG 06/2003
Berlin, den 19. März 2003

PRO MOBILITÄT-Präsident Fischer: Bundesverkehrswegeplan braucht Priorität für Straße

marker"Angesichts der völlig überschätzten Verlagerungspotentiale ist der Stau auf Deutschlands Straßen auch mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan vorprogrammiert", erklärte Dr. Peter Fischer, Präsident von Pro Mobilität, in Berlin. Die Bundesregierung führe ihren Kurs der Kopplung des Investitionsniveau der Straße an die Schiene unverändert fort. Daran ändere sich auch nur wenig, wenn nun auf Seiten der Bahnen die investiven Teile der Regionalisierungsmittel einbezogen würden. "Der Kern des Problems liegt auf der Hand: Den Investitionen in den Straßenbau werden durch die Beschränkung auf das Niveau der Schiene auf lange Sicht viel zu enge Grenzen gesetzt", betonte der Präsident von Pro Mobilität.

marker"Dem Leistungsträger Straße fehlen für den Zeitraum des Bundesverkehrswegeplans 2001 bis 2015 mindestens 17,5 Mrd. _ allein für den Neu- und Ausbau von Strecken, hinzu kommen noch Mittel für die Instandsetzung", unterstrich Fischer. Der heutige Fehlbedarf an Investitionsmitteln von 2,5 Mrd. Euro pro Jahr werde auf Dauer nahezu unverändert fort geschrieben - trotz zusätzlicher Einnahmen aus der streckenbezogenen Lkw-Maut. Maßstab müsse der Investitionsbedarf für Neu- und Ausbau sowie Erhaltung des jeweiligen Verkehrsträgers sein. Davon losgelöste wechselseitige Beschränkungen der Verkehrsträger eigneten sich dazu in keiner Weise.

markerFischer begrüßte, dass Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe nun den lang erwarteten Entwurf eines Bundesverkehrswegeplans vorlegen wolle. "Das muss der Beginn einer überfälligen politischen Debatte über höhere Leistungsfähigkeit der Verkehrswege, Wege aus dem Stau und einen wirksamen Einsatz der knappen Investitionsmittel sein."

markerPRO MOBILITÄT - Initiative für Verkehrsinfrastruktur wurde im Juli 2002 gegründet. Der Verein setzt sich für die Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland ein.

Pro Mobilität wird getragen von: ADAC e.V., Autobahn Tank & Rast Holding GmbH, Automobilclub von Deutschland e.V., Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V., Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V., Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V., DEKRA e.V., Deutscher Asphaltverband e.V., F. Kirchhoff AG, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG, Mineralölwirtschaftsverband e.V., STRABAG Straßen- und Tiefbau AG, Tiefbau-Berufsgenossenschaft, Verband der Automobilindustrie e.V., Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V., Verkehrsakademie Bayern e.V., Wolff & Müller GmbH & Co. KG, Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Weitere Auskünfte:
Stefan Gerwens
Telefon: 0 30 - 22 48 84 12
PRO MOBILITÄT – Initiative für Verkehrsinfrastruktur
Friedrichstraße 154
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www.promobilitaet.de

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