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STELLUNGNAHME

zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2001-2015
(BMVBW-GZ: PG BVWP/ 20.70.50-43/9 Va 03)

"Wir haben die wirtschaftliche Entwicklung, die Europa in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, nicht zuletzt der Leistungsfähigkeit des Straßentransports zu verdanken."

Loyola de Palacio

Vizepräsidentin der Europäischen Kommission,
EU-Kommissarin für Verkehr und Energie

(Quelle: DVZ, 22.2.2003)


Position von PRO MOBILITÄT

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hat Verbänden die Möglichkeit gegeben, zum Referentenentwurf eines Bundesverkehrswegeplans 2001-2015 Stellung zu nehmen. Pro Mobilität kommt dieser Einladung gerne nach. Den Referentenentwurf bewertet Pro Mobilität wie folgt:

Übersicht



I. Zielsetzung und Prämissen

markerQualitätsziel "Halbierung der Anzahl der Staus bis 2015" anstreben

markerAktualisierung der Projektplanung war notwendig

markerHöhere Erhaltungsinvestitionen zu begrüßen

markerHeutige Kapazitäten der Verkehrswege reichen nicht

markerVerdopplung des Schienengüterverkehrs nicht in Sicht

markerBegrenzung der Investitionen der Straße auf die der Schiene aufheben

markerBenachteiligung der Straße nicht auf der Planungsebene fortschreiben

II. Investitionsrahmen für Bundesfernstraßen erhöhen

markerPlanungssicherheit für Neu- und Ausbau wichtig

markerPlanungsreserve erhält Flexibilität bei Umsetzungsverzug

markerInvestitionsrahmen für Bundesfernstraßen um 30 Mrd. EUR erhöhen

markerGebühreneinnahmen voll in Investitionen für Fernstraßen umsetzen

markerAlle Einnahmen aus der Lkw-Mauterhebung dynamisch in Investitionsrahmen der Straße einrechnen

markerInvestitionsmöglichkeiten einer privatrechtlichen Autobahngesellschaft für die Straße erschließen

III. Mittelverwendung optimieren

markerUmweltwirkungen nicht übergewichten

markerDen Mitteleinsatz übergreifend optimieren

IV. Projektauswahl und –reihung

markerTrotz fünffachem Nutzen werden Straßen nicht realisiert

markerTransparenz über Projektbewertungen herstellen

markerUmweltrisikoeinschätzung Indikator für konkrete Lösungssuche

markerVerzicht auf Maßnahmen bei parallel zu Autobahnen laufenden Bundesstraßen pauschal nicht gerechtfertigt

markerMaßnahmen zur Verdopplung des Schienengüterverkehrs im Entwurf kaum erkennbar

V. Anregungen zur Weiterentwicklung der Methodik des Bundesverkehrswegeplans

markerSäule "Verkehrsqualität" in die Bewertungsmethodik aufnehmen

markerProjektprüfung auf privatwirtschaftliche Realisierbarkeit einbinden

markerBundesverkehrswegeplan auf Fernverkehr konzentrieren

VI. Fazit

Weiter zu: I. Zielsetzung und Prämissen

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