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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Weltverkehrsforum

Verkehrsminister fordern mehr Geld für Rückgrat der Volkswirtschaften

Verkehrsinfrastruktur ist das Rückgrat der Volkswirtschaften. Darin sind sich die Minister aus den 54 Mitgliedsstaaten auf dem International Transport Forum 2013 in Leipzig einig. Um die Aufgaben der Zukunft mit rasch wachsender Mobilität zu meistern, fordern sie mehr Investitionen in strategische Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsdienstleistungen.

Nach OECD-Schätzungen dürfte sich bis 2030 das Passagieraufkommen in der Luftfahrt verdoppeln, das Luftfrachtvolumen verdreifachen und der Containerumschlag vervierfachen. Notwendige Investitionen in zentrale Verkehrsinfrastruktur wie Häfen, Flughäfen und Hauptbahnlinien werden auf 11 Billionen US-Dollar veranschlagt. Die derzeitige Infrastruktur kann demnach nur einen Nachfrageanstieg um 50% auffangen.

“Die Finanzierung des Verkehrs ist eine der größten Herausforderungen für die heutige Verkehrspolitik. Der Bedarf für Mobilität mittels hochwertiger Verkehrsnetze und -dienste steigt schnell”, heisst es in der gemeinsamen Erklärung , die die für Verkehr zuständigen Minister heute in Leipzig bei ihrem jährlichen Gipfeltreffen, dem Weltverkehrsforum, verabschiedet haben.

“Die Verkehrsinfrastruktur besteht nicht nur aus Asphalt, Beton oder Stahl”, so die Minister. “Sie ist das Rückgrat der Volkswirtschaften, sie schafft Verbindungen für Menschen und Güter, sorgt für den Zugang zu Arbeitsstellen und Dienstleistungen und ermöglicht Handel und wirtschaftliches Wachstum.”

Weiter heisst es in der Leipziger “Erklärung der Minister zur Finanzierung des Verkehrs”: “Da es sich bei Investitionen in Verkehrsinfrastruktur um ein langfristiges Unterfangen handelt, sind solide und glaubwürdige Finanzierungslösungen, die Handel, Wachstum und Nachhaltigkeit fördern, dringend erforderlich.”

“Weil die Mittel sowohl der öffentlichen Haushalte wie des Privatsektors begrenzt sind, müssen Regierungen und Wirtschaft gemeinsam neue Wege suchen, um die stabile und langfristige Finanzierung des Verkehrssektors sicherzustellen.”

Den vollständigen Text der Erklärung können Sie herunterladen unter http://internationaltransportforum.org/2013/pdf/DeclarationMinistersFunding2013.pdf

International Transport Forum (ITF) 

Das International Transport Forum (ITF) ist eine zwischenstaatliche Organisation mit 54 Mitgliedsländern. Es fungiert als Denkfabrik für internationale Verkehrspolitik mit dem Ziel, die verkehrspolitische Agenda auf globaler Ebene mitzuprägenund den Beitrag des Verkehrs zu Wirtschaftswachstum, Umweltschutz, sozialer Inklusion und dem Schutz und Erhalt menschlichen Lebens und Wohlbefindens zu sichern.

Zur Umsetzung dieser Ziele stellt das ITF statistische Daten bereit, führt Forschungsprojekte durch und organisiert ein jährliches Gipfeltreffen der Verkehrsminister, das Weltverkehrsforum. Das Weltverkehrsforum bringt politische Entscheidungsträger und führende Vertreter aus Industrie, Zivilgesellschaft und Wissenschaft für eine zielgerichtete Diskussion über Strategien für den Verkehr von Morgen zusammen.