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Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Wachstum beim Güter- und Personenverkehr setzt sich fort

Gleitende Mittelfristprognose Winter 2015/2016

Vor dem Hintergrund positiver Konjunkturerwartungen wird bis 2019 für den gesamten Güterverkehr sowie für die jeweiligen Verkehrsträger ein positives Wachstum bei Transportaufkommen und -leistung prognostiziert. Die positive Entwicklung im Jahr 2015 (1,4 % bzw. 1,2 %) zeigte sich maßgeblich vom Straßengüterverkehr beeinflusst. 2016 wird  insgesamt ein Plus von  1,6 %  beim Transportaufkommen bzw. 1,9 %  bei der Transportleistung erwartet. Von 2017 bis 2019 sei mit einem anhaltenden, wenngleich abgeschwächten jährlichen Wachstum  von 0,5 % bzw. 1,1 % zu rechnen.

Für den Güterverkehr insgesamt wird erwartet, dass das Transportaufkommen von 4.249,1 Mio. Tonnen im Jahr 2015 auf 4.379,2 Mio. Tonnen im Jahr 2019 anwachsen wird, also um durchschnittlich rd. 0,8 % pro Jahr. Die Transportleistung wird im gleichen Zeitraum von 662,6 Mrd. Tonnenkilometer auf 697,0 Mrd. Tonnenkilometer anwachsen, also um durchschnittlich rd. 1,3 % pro Jahr steigen. Es ist somit weiterhin ein Zuwachs der durchschnittli chen Transportentfernung innerhalb des deutschen Verkehrsnetzes zu erwarten. Die nationalen Gütertransporte dürften dabei bis zum Ende des Prognosezeitraums nur geringere Zuwächse zeigen, während für die grenzüberschreitenden Güterverkehre – Versand, Empfang und Durchgangsverkehre von Gütern – deutlich höhere Wachstumsraten zu erwarten sind.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Straßengüterverkehr absolut am stärksten wachsen, so dass für 2016 mit einem Aufkommenszuwachs von 1,7 % und einem Leistungszuwachs von 2,1 % gerechnet wird. Ab 2017 bis 2019 dürften die Zuwachsraten zurückgehen. Überdurchschnittliches Wachstum wird beim „Kombinierter Verkehr“erwartet: 3,0 % in 2016 und durchschnittlich 2,6 % p.a. (jeweils Aufkommen und Leistung) für den Zeitraum 2017 bis 2019.

Gleitende Mittelfristprognose BAG Winter 2016

Beim Personenverkehr setzte sich das Wachstum mit 1,8 % (Verkehrsaufkommen) sowie 1,9 % (Verkehrsleistung) im Jahr 2015 fort. Wachstumshemmend wirkten sich die Streikmaßnahmen im Eisenbahnverkehr aus. Im Jahr 2016 dürften die Zuwächse bei beiden Größen weiter ansteigen (1,9 % bzw. 2,0 %) und sich mittelfristig von 2017 bis 2019 nur leicht abschwächen (1,3 % p.a. bzw. 1,4 % p.a.). Die Gesamtheit der Verkehrsträger profitiert dabei von der prognostizierten positiven Entwicklung der soziodemographischen und gesamtwirtschaftlichen Leitdaten.

Der vollständige Prognosebericht steht auf der Homepage des BAG zum Download zur Verfügung.

Die „Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr – Winter 2015/2016“ wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von TCI Röhling Transport Consulting International und dem Bundesamt für Güterverkehr erstellt.

(Quelle Text/Grafik: BAG)