Branchennews

Suche

Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
Weiterlesen

Artikel weiterempfehlen

Branchennews zurück

Unfallzahlen 2016

Weniger Verkehrstote, mehr Unfälle als je zuvor

2,6 Millionen Straßenverkehrsunfälle, 2,7 % mehr als 2015, erfasste die Polizei 2016. Dabei kamen 3.206 Personen ums Leben, das waren 253 Getötete oder 7,3 % weniger als 2015.  Im Vergleich zu 1970, mit 21 332 Todesopfern das Jahr mit der schwärzesten Bilanz, war dies ein Rückgang um 85 %.  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter berichtet, wurden  396 666 Verkehrsteilnehmer im Jahr 2016 verletzt, das waren 0,8 % mehr als 2015.

Zahl der Getöteten im Straßenverkehr


Von den Verkehrstoten war knapp jeder zweite ein Insasse in einem Pkw (1 531 Getötete), jeder sechste ein Fahrer oder Mitfahrer auf einem Kraftrad mit amtlichem Kennzeichen wie Motorrädern und -rollern (536), jeder siebte ein Fußgänger (490) und fast jeder achte ein Fahrradfahrer (393). Im Vergleich zum Vorjahr verloren 2016 deutlich weniger Benutzer von Krafträdern mit amtlichem Kennzeichen ihr Leben im Straßenverkehr (– 103 Getötete). Auch die Zahl der getöteten Insassen von Personenkraftwagen (– 89) sowie der getöteten Fußgänger (– 47) ist gesunken. Vier Menschen starben als Insasse eines Busses, einer weniger als 2015.

Dagegen kamen etwas mehr Menschen auf einem Fahrrad (+ 10) und auf einem Kraftrad mit Versicherungskennzeichen (+ 6) wie Kleinkrafträdern und Mofas ums Leben.

2016 starben auf Landstraßen 1 853 Menschen, das waren 58 % aller Verkehrstoten, 30 % starben innerhalb geschlossener Ortschaften (960) und 12 % auf Autobahnen (393). Die meisten auf Landstraßen Getöteten kamen in einem Pkw ums Leben (60 %), fast jeder vierte war ein Kraftradnutzer. Dagegen verunglückten über 70 % aller getöteten Fußgänger und mehr als 60 % aller getöteten Radfahrer innerhalb geschlossener Ortschaften.

Ein Drittel aller Verkehrstoten war 65 Jahre oder älter. Ältere Menschen erleiden im Durchschnitt schwerere Unfallfolgen als jüngere, da die körperliche Widerstandsfähigkeit mit dem Alter sinkt. Dies zeigt sich besonders bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern: Mehr als die Hälfte der getöteten Fahrradfahrer und mehr als die Hälfte der getöteten Fußgänger waren Senioren.

(Quelle Text & Bild: Destatis)