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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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14,1 Prozent weniger Verkehrstote von Januar bis Juni 2013

Posititve Entwicklung von 2012 setzt sich fort

Der Abwärtstrend bei der Zahl der Verkehrstoten hält nach der positiven Entwicklung im Jahr 2012 auch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 an. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen 1 454 Menschen von Januar bis Juni 2013 auf deutschen Straßen ums Leben. Das waren 239 Menschen oder 14,1 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der Verletzten bei Straßenverkehrsunfällen sank im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 8,8 % auf etwa 167 700.

Verkehrstote im 1. Halbjahr 2013 2013Nach den bereits vorliegenden detaillierteren Daten aus den ersten fünf Monaten 2013 fällt vor allem der hohe Rückgang der Zahl der getöteten Fahrer und Mitfahrer auf Motorrädern gegenüber Januar bis Mai 2012 auf (– 24,9 %). Bereits im Vorjahr war die Zahl stark zurückgegangen.

Insgesamt nahm die Polizei bis Ende Juni dieses Jahres rund 1,15 Millionen Unfälle auf, 1,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2012. Während sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 9,4 % auf 129 900 deutlich verringerte, gab es bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden nur einen leichten Rückgang (– 0,4 % auf 1,02 Millionen).

Bei den Todesopfern im Straßenverkehr war die Entwicklung innerhalb der Bundesländer unterschiedlich: In zwölf Bundesländern waren von Januar bis Juni 2013 weniger Tote zu beklagen als im Vorjahr. Besonders stark war die Abnahme in Niedersachsen um 64 Personen oder 27,8 %. In drei Ländern starben dagegen mehr Menschen bei Verkehrsunfällen: Hiervon betroffen war vor allem Sachsen-Anhalt mit 9 Todesopfern mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bezogen auf eine Million Einwohner kamen im ersten Halbjahr 2013 in Deutschland durchschnittlich 18 Straßenverkehrsteilnehmer ums Leben. Das größte Risiko im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, hatten die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit jeweils 30 Getöteten je eine Million Einwohner.

Im Monat Juni 2013 erfasste die Polizei in Deutschland rund 203 300 Straßenverkehrs-unfälle, fast die gleiche Anzahl wie im Vorjahresmonat. Dabei ging die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 0,7 % auf rund 173 600 zurück, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg hingegen um 4,3 % auf 29 600 an. Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der Verletzten, und zwar um 5,1 % auf 167 700. Entgegen dieser Entwicklung gab es erfreulicherweise auch im Juni 2013 weniger tödlich Verletzte als im Vorjahr: ihre Zahl sank um 7,2 % auf 310.