Branchennews

Suche

Für moderne Verkehrswege

Als Bündnis für nachhaltige Mobilität setzt sich Pro Mobilität im Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehrsexperten für eine moderne Verkehrsinfrastruktur ein.
Entscheidend dafür ist die Qualität der Straßeninfrastruktur, denn Straßen sind das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Straßen vernetzen die Verkehrssysteme Bahn, Schiff und Flugzeug - sie ermöglichen damit individuelle Mobilität und halten die Wirtschaft in Schwung.
Machen wir unsere Straßen fit für die Zukunft - sicherer, leistungsfähiger und umweltfreundlicher! Werden Sie Mitglied in unserem starken Netzwerk. Unser Bericht zur Verkehrspolitik 2014 bis 2016 steht für Sie zum Download bereit. 
Weiterlesen

European Union Road Federation

Mit der Mitgliedschaft in der European Union Road Federation (ERF) unterstützt Pro Mobilität das Bestreben Europas, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit seiner Straßen zu verbessern. Weiterlesen

Branchennews zurück

Digitalisierung im Verkehr nimmt Fahrt auf

Rahmenbedingungen für Intelligente Verkehrssystemen (IVS) entstehen

Elektromobilität, automatisiertes Fahren sowie Fahrzeuge, die untereinander vernetzt sind und mit der Infrastruktur kommunizieren, sind heute bereits technisch machbar. Und sie werden in Zukunft unsere Mobilität bestimmen. Der Verkehr soll komfortabler, sicherer und umweltfreundlicher werden. Software ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Um digitale Geschäftsideen im Innovationsfeld Mobilität zu entwickeln hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem mFUND ein Förderprogramm gestartet, das bis 2020 rund 100 Millionen Euro bereitstellt. Insbesondere kleinere Unternehmen und Start-ups sollen profitieren. Voraussetzung für eine Förderung aus dem mFUND ist der Bezug zu Daten aus dem Kontext des BMVI.

Damit die Industrie Innovationen im Realbetrieb testen kann, wurde bereits 2015 auf einem Abschnitt der A9 in Bayern das digitale Testfeld Autobahn eingerichtet. In Baden-Württemberg soll autonomes Fahren künftig in der Region Karlsruhe erprobt werden können. Weitere Bundesländer haben ähnliche Pläne.

Nach dem Willen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD ist ein Aktionsplan "Digital vernetztes Auto - intelligente Straßeninfrastruktur" erforderlich. Ein entsprechender Antrag wurde im Januar verabschiedet. Digital vernetzter Verkehr wird darin als Schlüsseltechnologie definiert, die mehr Umweltschutz und Verkehrssicherheit schafft und die Teilhabe an Mobilität auch im hohen Alter oder in Regionen mit dünnem ÖPNV-Netz ermöglicht. Dazu müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst und die Haftungs- sowie Datenschutzfragen geklärt werden. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat angekündigt, dass noch im Juli ein Gesetzentwurf vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll, der den Rechtsrahmen für das automatisierte Fahren vorgibt.

Die EU-Kommission sieht im Einsatz vernetzterVerkehrstelematik (C-ITS) ein großes Potenziel zur optimierten Verkehrslenkung und damit zu mehr Verkehrssicherheit und Umweltschutz. Mit einer öffentlichen Konsultation soll sichtbar werden wo Verkehrsteilnehmer sowie private und öffentliche Organisation mögliche Chancen und Hemmnisse bei der Einführung von C-ITS sehen und welcher gesetzliche Regulierungsbedarf erwartet wird. Bürger, Unternehmen und Insititutionen haben bis zum 16. September die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Die Antworten sollen in die Entwicklung eines C-ITS-Masterplans einfließen. Ziel ist die Entwicklung einer Roadmap für den Einsatz von C-ITS in ganz Europa.