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Für moderne Verkehrswege

Als Bündnis für nachhaltige Mobilität setzt sich Pro Mobilität im Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehrsexperten für eine moderne Verkehrsinfrastruktur ein.
Entscheidend dafür ist die Qualität der Straßeninfrastruktur, denn Straßen sind das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Straßen vernetzen die Verkehrssysteme Bahn, Schiff und Flugzeug - sie ermöglichen damit individuelle Mobilität und halten die Wirtschaft in Schwung.
Machen wir unsere Straßen fit für die Zukunft - sicherer, leistungsfähiger und umweltfreundlicher! Werden Sie Mitglied in unserem starken Netzwerk. Unser Bericht zur Verkehrspolitik 2014 bis 2016 steht für Sie zum Download bereit. 
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European Union Road Federation

Mit der Mitgliedschaft in der European Union Road Federation (ERF) unterstützt Pro Mobilität das Bestreben Europas, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit seiner Straßen zu verbessern. Weiterlesen

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Prioritäten für die Verkehrsinfrastrukurpolitik 2017 bis 2021

Intelligente Infrastruktur für vernetzte, sichere und nachhaltige Mobilität
Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz
  • Erhaltungsstau abbauen, Straßen und Brücken nicht auf Verschleiß fahren
  • Mit Digitalisierung die Vernetzung von Systemen und Verkehrsträgern ermöglichen
  • Ausbau der Infrastrukturen für alternative Antriebsarten
  • Mobilitätswandel mit intelligenter Infrastruktur unterstützen
  • Finanzierung nachhaltig und langfristig sichern
  • Infrastrukturgesellschaft effizient ausrichten
  • Planung vereinfachen und beschleunigen

Eduard Oswald - Präsident Pro Mobilität„Eine zukunfts- und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur entscheidet über die Qualität der Mobilität in Deutschland. Straßen sind dabei das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Doch der Nachholbedarf ist groß und mit der Digitalisierung und der Vernetzung der Systeme wird die Infrastruktur künftig weitere Aufgaben übernehmen. Es gilt daher die Planungen zu vereinfachen und zu beschleunigen und die Finanzierung nachhaltig zu sichern. Mobilität mit intelligenten Lösungen neu gestalten. Gerne sind wir dabei ihr Partner.“

Verkehrspolitik in der Offensive

Investitionshochlauf, Bundesverkehrswegeplan 2030, Ausweitung der Lkw-Maut, Carsharing-Gesetz und der Aufbruch in das Zeitalter von automatisiertem Fahren und Elektromobilität. Im Endspurt dann noch die Grundsatzentscheidung pro „Infrastrukturgesellschaft Verkehr“. In der Verkehrspolitik sprangen, nach intensiven Austausch aller Beteiligten, bis 2017 viele Ampeln auf Grün.

Infrastrukturgesellschaft als Chance

Investitionen in BundesfernstraßenDie Investitionen in Erhalt und Engpassbeseitigung decken zwar noch nicht den Bedarf, doch sie erreichen die Grenzen dessen, was kurzfristig auf Seiten der Planung umsetzbar ist. Denn der personelle Engpass bei der Infrastrukurplanung ist enorm. Eine große Herausforderung ist der Erhaltungsstau bei Brücken. Effiziente Strukturen und ein vereinfachtes Planungsrecht können helfen, Projekte schneller zu realisieren. Hier herrscht Reformbedarf. Der ausgestaltenden Gesetzgebung bis zum Start der Infrastrukturgesellschaft kommt daher besondere Bedeutung zu. Damit die Infrastrukturgesellschaft ihre Effizienz entfalten kann braucht sie langfristige finanzielle Planungssicherheit und keinesfalls Infrastrukturpolitik nach Kassenlage.

Mobilitätswandel gestalten

Neue Antriebstechnologien wie Elektromobilität und die Brennstoffzelle, das automatisierte und vernetzte Fahren und die Digitalisierung werden die Verkehrsinfrastrukturpolitik in der kommenden Legislaturperiode prägen. Mit dem Boom der Pedelecs und dem wachsenden Radverkehr in Ballungsräumen sowie vielfältigem Carsharing hat bereits ein Wandel im Mobilitätsverhalten begonnen. Künftig werden Ampeln, Brücken, Fahrzeuge und auch Fußgänger oder Radfahrer in einem vernetzten Verkehrssystem verbunden sein. Intelligente Infrastrukturen werden nichtvernetzte Verkehrsteilnehmer sicher integrieren. Zudem machen Verkehrsdaten ein vorausschauendes Infrastrukturmanagement möglich. Vieles ist noch zu klären. Doch ohne diese Entwicklungen wird es kaum möglich sein, bei zunehmendem Verkehr, die Ziele zu Verkehrssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit des Güter- und Personenverkehrs zu erreichen und Mobilität für alle zu erhalten.

Prioritäten für die Verkehrsinfrastrukturpolitik bis 20125Mehr dazu in unserer Broschüre zum Download.