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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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IT-Gipfel 2015

Smart Data für intelligente Mobilität

IT Gipfel 2015 BM GabrielDie vernetzte Gesellschaft kommt. Unwiderruflich. Das war die zentrale Botschaft des IT-Gipfels 2015 am 18. Und 19. November in Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel weist in seinem Ausblick auf einen rasanten Transformationsprozess in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft“ hin, der bereits begonnen habe. Industrie 4.0, digitale Verwaltung und vernetzte Mobilität – kein Bereich sei davon ausgenommen.

Der IT-Gipfel 2015 war auf die sieben Handlungsfelder der Digitalen Agenda der Bundesregierung ausgerichtet. Als Plattform zum Austausch von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft lautete der Auftrag, Leitlinien für die Gestaltung dieses Wandels zu entwickeln . Pro Mobilität engagierte sich in der Fokusgruppe Smart Data für intelligente Mobilität“ der IT-Gipfel-Plattform 1 Digitale Netze und Mobilität unter Vorsitz von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und dem Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, Timotheus Höttges. 

IT-Gipfel 2015 - intelltigenter-gueterverkehrDie Erwartungen an die intelligente Mobilität von morgen und übermorgen sind groß: Durch Vernetzung sollen  neue, gesellschaftlich nachhaltige Wege der Verkehrsplanung und -steuerung sowie neue, individuelle Mobilitätsangebote entstehen. Ohne interaktiv kommunizierende Verkehrsträger und Fahrzeuge ist dies nicht möglich.  Sie sind damit der Schlüssel für die Lösung vieler Verkehrs- und Umweltprobleme.  Sicher ist, dass sich die Mobilität für den Personen- und Güterverkehr grundlegend verändern wird. 

Für intelligente Mobilität müssen Festnetz und Mobilfunknetz sowie die jeweiligen Verkehrsnetze optimal miteinander kommunizieren. Infrastrukturdaten, die in Kommunen und Ländern genauso wie im Bundesminsiterium für Verkehr und digitale Infrastruktur und seinen nachgeordneten Behörden existieren, müssen dazu dauerhaft“ und „übergreifend“ verfügbar sein. Bislang mangelt es jedoch an der Zusammenführung und Bereitstellung relevanter Verkehrsdaten.  Um die EU-Verordnung zu Echtzeit-Verkehrsinformationen zu erfüllen, müssten regionale Datenlücken geschlossen werden. „Dazu bedarf es abgestimmter Qualitätskriterien, Regeln für den Zugang und Datenschutz sowie Datenkoordinatoren“, heißt es im Abschlussdokument "Kompass Digitale Netze und intelligente Mobilität".

Handlungsbedarf besteht damit nicht nur beim flächendeckenden Ausbau des Breitbandinternerts sowie der Entwicklung der nächsten Mobilfunk-Evolutionsstufe (5G) sondern auch bei der verlässlichen digitalen Bereitstellung von Infrastrukturinformationen.

Die Zukunft der digitalen Mobilität lässt sich bereits heute in einem Webspecial unter http://webspecial.intelligente-welt.de erkunden. Was Smart Data für intelligente Mobilität bedeuteut zeigt ein kurzer Animationsfilm unter http://webspecial.intelligente-welt.de/#/chapter/3/page/5