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Feldversuch Lang-Lkw

Fahertenerhebung der BASt abgeschlossen

21 Unternehmen mit bis zu 37 Lang-Lkw beteiligten sich am Feldversuch Lang-Lkw, der von der  Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) begleitet wurde. Kein Unternehmen nutzte den Lang-Lkw als Ersatz für Schienengütertransporte, stattdessen wurden Fahrten mit konventionellen Lkw's eingespart. Zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 wurden 13.500 Transportvorgänge erfasst.

Feldversuch Lang-Lkw mit wissenschaftlicher Begleitung der BAStMehr als 80 Prozent aller Fahrten fanden zwischen Warenlagern und Produktionsstätten als Pendelverkehre respektive im Hauptlauf statt. Die durchschnittliche Auslastung der Stellfläche (ohne Leerfahrten) lag bei etwa 93 Prozent, sieben Prozent betrug derAnteil reiner Leerfahrten. Knapp 17 Prozent aller beobachteten Fahrten wurden im kombinierten Verkehr durchgeführt. Da es sich aber im Vor- und Nachlauf zum Kombiterminal um vergleichbar kurze Transportweiten handelt, beträgt der Anteil bezogen auf die Transportleistung (Tonnenkilometer) lediglich sechs Prozent.

Insgesamt summierten sich die Fahrleistung auf 2,53 Millionen Kilometer mit einem Frachtvolumen von 144.000 Tonnen und einer Fahrzeit von 37.000 Stunden. Am häufigsten kam die Lang-Lkw-Kombination von Motorwagen mit Untersetzachse und Sattelauflieger zum Einsatz. Das Spektrum der von den Lang-Lkw transportierten Güter reichte von Teilen der Automobilbranche über Haushaltsgeräte, Luftfracht, Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Verpackungsmaterial. In der Regel voluminöse aber leichte Güter.

Im Frühjahr wird die BASt dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen Zwischenbericht über die Ergebnisse der gesamten Analysephase der wissenschaftlichen Begleitung übergeben.

Weitere Informationen: Feldversuch Lang-Lkw