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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern, im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Deutschlands Straßen werden schlechter

EU-Umfrage "Quality of transport"

Der Zustand der deutschen Straßen verschlechtert sich immer weiter. Zu diesem Urteil kommen 59 % der Deutschen, die im Rahmen einer Umfrage der EU-Kommission interviewt wurden. Nur 20 Prozent beobachten bei der Straßeninfrastruktur hierzulande einen Trend zu besserer Qualität, 77 Prozent teilen diese Ansicht nicht. Deutschland steht damit im europäischen Vergleich von 28 Staaten an vorletzter Stelle. Nur die Belgier sehen die Entwicklung ihrer Straßeninfrastruktur noch kritischer.

Für das Eurobarometer 422a "Quality of Transport" wurden im Oktober 2014 europaweit 27.868 Menschen befragt.

EU Umfrage

81 Prozent der befragten Deutschen sehen demnach in Verkehrsbehinderungen durch Staus das größte Problem des Straßenverkehrs. Nur in Luxembourg (86 Prozent), Malta (82 Prozent) sind noch mehr dieser Meinung. Europaweit wird die Stauproblematik von 60 Prozent der Befragten als besonders kritisch gesehen. 

Bei der Frage nach der wichtigsten Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit sind sich 64 Prozent der Deutschen einig: die Verbesserung der Qualität von Straßen, Brücken und Tunnelbauwerken muss höchste Priorität haben. Europaweit gibt es mit 56 Prozent ebenfalls eine Mehrheit für diese Forderung.