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Vernetzte Mobilität

Mobilität verändert sich, sie wird von Grund auf neu gestaltet. Noch nie gab es eine schnellere Entwicklung in den Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten. Die Straßeninfrastruktur wird zukünftig nicht nur auslanglebigen und mängelfreien Fahrbahnen und Brücken bestehen, sondern sie wird ihre Nutzer in Echtzeit mit Informationen versorgen, Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellen und Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Unser Ziel ist es, an der Modernisierung der Infrastruktur für mehr Effizienz, Sicherheit und Umweltschutz aktiv mitzuwirken.

Dafür setzt sich Pro Mobilität mit seinen Mitgliedern im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.
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Deutlich mehr Verkehrstote im November 2015

Auch für das Gesamtjahr ist ein Anstieg zu erwarten

Im November 2015 kamen in Deutschland bei Verkehrsunfällen nach vorläufigen Ergebnissen 300 Menschen ums Leben. Das waren 38 Verkehrstote mehr als im November des Vorjahres (+ 14,5 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg auch die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahresmonat, und zwar um 9,1 % auf rund 33 500.

Während Hessen (- 1,8%), Nordrhein-Westfalen (-2,3%), Rheinland-Pfalz (-0,5%) und Sachsen-Anhalt (-0,2%)  weniger Verkehrstote zu beklagen hatten, mussten Mecklenburg-Vorpommern (+6,5%), Thüringen (+5,8%) und Bremen (+2,7%) den höchsten Anstieg aller Bundesländer im Vergleich zum Vorjahresmnonat verzeichnen.

Von Januar bis November 2015 verloren 3 177 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben, das waren 3,3 % beziehungsweise 101 Personen mehr als in den ersten elf Monaten des Jahres 2014. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich in diesem Zeitraum um 0,3 % auf rund 361 000. Damit droht 2015 die Zahl der Verkehrstoten nach 2014 zum zweiten Mal in Folge leicht zu steigen.  Generell führten die Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit seit zu Jahren zu einer positiven Entwicklung. Die Zahl der Verkehrstoten sank von 11.300 im Jahr 1991 auf  3 339 Personen im Jahr 2013. 

Insgesamt erfasste die Polizei in den ersten elf Monaten 2015 rund 2,28 Millionen Verkehrsunfälle, das entsprach einer Zunahme um 4,0 % gegenüber Januar bis November 2014. Davon waren rund 281 000 Unfälle mit Personenschaden (+ 0,3 %) und 2,00 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+ 4,5 %). (Quelle:  Statistisches Bundesamt)