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Abschlussbericht und Handlungsempfehlung für Bau von Infrastruktur

Reformkommission Bau Großprojekte

Stuttgart 21, Elbphilharmonie oder der Flughafen BER in Berlin Schönefeld: alles Großprojekte bei denen Bauzeit und –kosten sich weit von der ursprünglichen Planung entfernt haben. Warum laufen so viele Großprojete aus dem Ruder? Zur Ursachenforschung hat das damalige Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2013 die Reformkommission Bau von Großprojekten ins Leben gerufen.

Am 29.06.2015 hat die Reformkommission mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und öffentlicher Hand ihren Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Verwaltung vorgelegt.

Aufgabe der Reformkommission war es, konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um Kostenwahrheit, Kostentransparenz, Effizienz und Termintreue bei Großprojekten zu verbessern und das Vertrauen in die öffentliche Hand als Bauherr zu stärken. Dazu hat sie den gesamten Bauprozess - von der ersten Projektidee bis zur Inbetriebnahme - auf den Prüfstand gestellt.

Um Großprojekte in Zukunft erfolgreicher zu gestalten, fordert die Reformkommission von allen Projektbeteiligten bei der Planung und Realisierung von Großprojekten einen grundlegenden Kulturwandel und gibt folgende zehn Kernhandlungsempfehlungen:

  1. Kooperatives Planen im Team
  2. Erst planen, dann bauen
  3. Risikomanagement und Erfassung von Risiken im Haushalt
  4.  Vergabe an den Wirtschaftlichsten, nicht den Billigsten
  5. Partnerschaftliche Projektzusammenarbeit
  6. Außergerichtliche Streitbeilegung
  7. Verbindliche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
  8. Klare Prozesse und Zuständigkeiten/Kompetenzzentren
  9. Stärkere Transparenz und Kontrolle
  10.  Nutzung digitaler Methoden – Building Information Modeling (BIM)

Die Handlungsempfehlungen richten sich an alle, die an der Planung und Realisierung von Großprojekten beteiligt sind. Auch wenn sich die Reformkommission in erster Linie mit öffentlichen Großprojekten befasst hat, können die meisten Empfehlungen auch auf private Großprojekte übertragen werden.

Download des Abschlussberichts: Homepage BMVI
Quelle: BMVI