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520 Milliarden Euro Staukosten bis 2030

Direkte und indirekte Kosten steigen um 31 Prozent

Stau und hohes Verkehrsaufkommen belasten deutsche Haushalte im Jahr 2030 mit 33 Milliarden Euro an direkten und indirekten Kosten.  Verglichen mit aktuellen Zahlen bedeutet das einen Anstieg von 31 Prozent, prognostiziert eine Studie vom Centre for Economics and Business Research (Cebr), die vom Verkehrsdatenabieter INRIX in Auftrag gegeben wurde. Die kumulierten Staukosten in Deutschland werden von 2013 bis 2030 demnach 520 Milliarden Euro betragen.

„Wir wissen jetzt, dass Stau in den kommenden Jahren ernste Konsequenzen für Volkswirtschaften, städtische Haushalte, Unternehmen und Fahrer haben wird. Und wenn wir jetzt schon finden, dass die Situation schlimm ist, werden wir 2030 einen richtigen Schock erleben,“ warnt Andreas Hecht, Vice President bei Inrix.

Die  jährlichen Staukosten steigen demnach um 31 Prozent von 25,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf 33 Milliarden Euro im Jahr 2030. Ein Betrag, der dem gesamten deutschen Rententopf im Jahr 2014 entspricht. Die Gesamtkosten für Stau und hohes Verkehrsaufkommen summieren sich in diesem Zeitraum auf 520 Milliarden Euro. Es entstehen dabei 335 Milliarden Euro direkte Kosten und  186 Milliarden Euro  indirekte Kosten.

Privaten Haushalten entstehen 2013 durchschnittlich Staukosten von 1.647 Euro im Jahr, bis 2030 wird ein Anstieg um 34 Prozent auf 2.203 Euro pro Jahr prognostiziert. Am Beispiel von Stuttgart zeigt sich, dass Haushalte dort im Jahr 2030 duch Verkehrsbehinderungen mit durchschnittlich 4.180 Euro belastet werden. Ein Anstieg von 35 Prozent im Vergleich zu 2013. Bis 2030 summieren sich diese Kosten in Stuttgart auf insgesamt 49 Milliarden Euro.

Mehr dazu bei Inrix